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62 ,
Was soll ein Vater thun, wenn ilnn ein Sohn misrathen?Der Thäter bleibt ilnn lieb, wie leid ihm sind die Thatcn.
Solang' die Thoren nicht ans dieser Welt verschwinden,Wird unter ihnen stets sein Brot ein Kluger finden,
64 ,
Ein Reicher in der Fremd' ist überall zu Haus,
Und fremd ein armer Mann in seinem eignen Hans,
63 ,
Im Blick des Bettlers ist die Bitte vorgetragcn;
Verstehst du nicht den Blick, was soll der Mund dir sagen?
66 ,
Der milde Mann, wie Gott, zu spenden seine GabenWill keinen Grund, er will nur einen Anlaß haben.
67 ,
Die herbe Traube thnt, als sei sie schon Rosine,
Wie übel, junges Blut, steht dir die alte Miene!
68 ,
Der Tapfre braucht sein Schwert, der Feige seine Zunge,Die alte Schön' ihr Geld, und ihr Gesicht die junge.