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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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Wer Gutes thut, soviel er kann, und keinen LohnDafür erwartet, hat den allerschönsten schon,

21 ,

Wer immer reicher nur will werden, ist nie reich;Wer besser werden will, ist und wird es zugleich.

22 ,

Des Weisen stille Thrän' ist mehr wol als des ThorenLautes Gelächter Werth, doch beides ist verloren,

23 ,

Betrübt dich's wol, wie sich an Thorheit Thoren laben?Nein, freue dich, daß sie auch ihre Freude haben,

24 ,

Dem sind am wenigsten die Mängel zu verzcihn,

Der, wenn er wollte nur, vollkommen könnte sein.

28 ,

Glück ist dein Schatten, der entfliehet, wo du ihnWillst Haschen, und dir folgt, wo du ihm willst entflieh».

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Nicht viel sind tausend Freund', ein einz'ger Feind ist vielDenn diesem ist cs Ernst, und jenen nur ein Spiel,