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61 ,
Die Krankheit ist dein Heil, wenn sie dich leiblich mahnt.Daß Hcilsbedürftigkeit die kranke Seele ahnt.
62 ,
Sticht Achtung kannst du dem, der dich nicht achtet, schenken.Oder du mußt sogleich von dir geringer denken.
63 ,
Soviel du von der Gnad' Unedler wirst gespeist,
Das nimmst du zu am Leib und biißcst's ein am Geist.
64 ,
Ein Streben mag mit Lust den Strebenden betrügen.Doch das Erstrebte kann dem Geiste nie genügen.
65 .
Was einer tragen kann an Leid und auch an Lust,
Das wird erst einem Mann, wann cr's erfuhr, bewußt.
66 ,
Nicht allen alles, wenn nur einem eins gefällt,Und anderm anderes, so ist es gut bestellt.