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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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12 .

Vom Uebermaß der Lust wird Leid hervorgebracht;Das Auge selber weint, sobald man heftig lacht.

13 .

Wer nicht sein eigner Freund, dein Freund kann der nicht seinAuch der nicht, wer nur ist sein eigner Freund allein.

14 .

D sorg' um Nahrung nicht! Gott weist dir an dein Loos ;Die Mntterbrnst fließt, wo sich anfthat Mutterschoß.

13 .

Der weiß die Schwanen macht und grün die Papagei»,>I»d bunt die Pfauen, wird auch dir dein Kleid verleih».

16 .

Wo es drei Heller thun, da wende vier nicht an,»iid nicht zwei Worte, wo's mit einem ist getban.

17 .

Wer zwingen will die Zeit, den wird sie selber zwingen ;Wer sie gewähren läßt, dem wird sie Rosen bringen.

18 .

!Eur wer Ansprüche macht, fühlt sich znrnckgesetzt;Wer nebenaus tritt, ist zuerst nicht noch zuletzt.