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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
Entstehung
Seite
548
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Der Fluß bleibt trüb, der nicht durch einen See gegangen,Das Herz unlauter, das nicht durch ein Weh gegangen,

62 ,

Ein nochso schöner Fluß, darauf nicht Schiffe gehn,Ist wie ein Ackerfeld, wo keine Saaten stehn,

63 ,

Ich kann nicht essen, wenn ich Andre hungern sehe;

An Hunde» ärgert's mich, an Menschen thut mir's wehe.

64 ,

Der gelbe Wein ist Gold, der rothc Wein ist Blut;Dem Golde bin ich hold, dem Blute bin ich gut.

,

O Wanderer am Bach, geh nur dem Wasser nach,Es führet sicher dich zu Menschendach und Fach,

66 ,

Und wenn sie wie bas Korn dich in den Boden traten,So gehst du auf wie es, und wirst zu grünen Saaten,

67 ,

Zur Weggenossenschaft gehören beide Gaben,

Nicht bloß ein gleiches Ziel, auch gleichen Schritt zu habl