Der Fluß bleibt trüb, der nicht durch einen See gegangen,Das Herz unlauter, das nicht durch ein Weh gegangen,
62 ,
Ein nochso schöner Fluß, darauf nicht Schiffe gehn,Ist wie ein Ackerfeld, wo keine Saaten stehn,
63 ,
Ich kann nicht essen, wenn ich Andre hungern sehe;
An Hunde» ärgert's mich, an Menschen thut mir's wehe.
64 ,
Der gelbe Wein ist Gold, der rothc Wein ist Blut;Dem Golde bin ich hold, dem Blute bin ich gut.
6ö,
O Wanderer am Bach, geh nur dem Wasser nach,Es führet sicher dich zu Menschendach und Fach,
66 ,
Und wenn sie wie bas Korn dich in den Boden traten,So gehst du auf wie es, und wirst zu grünen Saaten,
67 ,
Zur Weggenossenschaft gehören beide Gaben,
Nicht bloß ein gleiches Ziel, auch gleichen Schritt zu habl