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Als das Kamel von Gott sich Hörner wollt' erbitten.Wurden ihm noch dazn die Ohren abgeschnittcn;
Wie seines eignen Schmucks Beraubung Mancher litt,Weil ungenügsam er um fremden Vorzug stritt.
Sich deines Thicrcs Kopf, o Treiber des Kameles!Beim Ohre, das ihm fehlt, gedenke deines Fehles!
Du ruhst, mit deiner Lust am Stande der Natur,
Doch nicht auf diesem Stand, doch ans dem Staate nur.
Du würdest, einsam wie du bist, mit allen Listen,
Mit allen Kräften, nicht dein nacktes Dasein fristen.
Dich in Gedanken gar des Himmels zu ergehn,
Das würd' im cw'gcn Furcht- und Nothstand dir vergehn.
Drum danke Gott, daß so die Welt ist eingerichtet,sie zu Gute kommt auch dem, der drauf verzichtet;
Daß der Bedürfnisse Verband nur läßt entsprießenBedürfnislosigkeit und göttliches Genießen,