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Da hat das greifliche Gefühl mich erst durchdrungen,Daß ich nichts anders bin, als woraus ich entsprungen.
11 .
Du mußt zuviel nur von den Freunden nicht verlangen,Sie mögen gerne Dank für Weniges erlangen.
Nicht helfen wollen sie, doch wollen sie dir rathen;Lohn' ihnen Gott, was sie um Gotteswillcn thaten.
12 .
Wie schwer entschlägst du dich, ein Gleiches Andern anZn thnn, wie Andere dir selber angethan.
Wen man von oben drückt, der drückt nach unten weiter,
Und Unterdrückung wird dadurch ans Erden breiter.
Wer in der Jugend sich durch Mühsal mußte schlagen,
Den rührt's im Alter nicht, wenn sich die Jungen Plagen.
Und wen Gleichgültigkeit gekränkt und Unbeachtung,
Zieht fremdes Schicksal nicht in herzliche Betrachtung.
Das alles ist gewis natürlich, doch das HeilDer Menschheit forderte das grade Gegentheil.
13 .
Ungleich gestellt sind Glück und Unglück in dem einen,
Daß einen Gipfel jen's wol hat, doch dieses keinen.
So glücklich kannst du schon geworden sein, daß nunEin Zuwachs kein Gewicht kann in die Wage thnn.
Doch so unglücklich nie, daß nicht die Schale schwererNoch werden kann, wodurch? vernimm's von deinem Lehrern