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Flieh hier Leichtgläubigkeit, und dort die Zwcifclsucht!Doch von der einen schlimm zur andern ist die Flucht,
Und doch, wer irgend naht der ersten oder letzten,
Den sendet die zu der entgegen ihr gesetzten.
Kannst dn den Mittelweg nicht treffen zwischen beiden,
So rath' ich diese mehr als jene dir zn meiden.
Denn die Leichtgläubigkeit steht an des Glaubens Thiiren,Der Zweifel aber kann nur zur Verzweiflung führen.
O fühle dich, mein Geist, von Geistern stets umgeben,Von guten Geistern, die dich überall umschweben;
Von guten Geistern der Natur, die RoscnkronenDem Frühling weben und in Lilienzelten wohnen ;
Von guten Geistern, die in Himmeln Sterne leiten,
Dein Morgcnrothe vor und nach dem Spärroth schreiten :
Von guten Geistern, die der Menschen Sinne lenkenUnd alle Seelen hie, die dein in Liebe denken:
Die dn mit Lieb' hier sahst, die dort mit Lieb' herniederNun sehn ans dich, und die du dort wirst sehen wieder.
Wo gute Geister so in Schaaren dich nmfahen,
Darfst du nicht fürchten, daß zn nah die bösen nahen,
Die Geister der Begier, die dumpf in Raum und ZeitBefangnen, eitler Lust und eitler Traurigkeit,