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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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Noch Andre, daß er sei zu schamhaft, weil ihm fehlenDie dunkeln Wälder, um sein Minnespiel zu hehlen.

Und wieder Andre, weil mit seinem KriegerstandeEs unverträglich sei, zu knüpfen zarte Bande,

Darum auch dieses Heer, das stehnde, bald ansstürbe,Wenn nicht List und Gewalt stets neue Mannschaft würbe.

öl.

Mein Sohn, sich an den Hirsch! wie edel, schön und gross,Und doch wie voller Furcht und alles Mnthes bloß!

Die Waffe des Geweihs kann seine Furcht nicht mindern,Die Zinken dienen nur ihn auf der Flucht zu hindern.

Er kann auf seinen Feind nicht wenden ihre Schärfen,

Und dem Ausreißer gleich sie nicht einmal wegwerfen.

32 ,

An einem Pfuhle sah ich sprudeln eine Quelle,

So trüb' sein Wasser war, so hell war ihre Welle,

Durch einen schmalen Rand war sie von ihm geschieden,Wie vom Unedelsten das Edelste hienieden.

Hat ihre Reinheit vom Unreinen sich genährt,

Gesintert durch den Sand Unklares sich geklärt?

Unschönes, so verschönt, war' um nichts minder schön;Doch sich, die Quelle springt und deutet nach den Höhn,

Nicht springen könnte sie, wenn sie nicht war' entsprungenBon jenen Höhen, die dis niedre Thal nmrnngen,

Sic ist ein schönes Bild, daß, was herab geborenBon dort ist, nie nach dort empor den Trieb verloren.