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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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Demi du hast ihre Bahn nicht ihnen vorznschreiben;Du gehst darunter weg, und sie dort oben bleiben.

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Die Furcht vor Sonn-und Mondverfinstrung ist geschwunden,Seit bessere Natnrerkcnntnis sich gesunden.

So vor Aufklärung muß verschwinden jede Blcndnis,

Und selber Götterfurcht vor reinrer Gotterkenntnis.

27 .

AIS wie ein Kind im Schlaf empor sein Auge schlägtUnd alsobald sein Haupt befriedigt wieder legt,

Keil nah das Angesicht sich ihm der Mutter zeigt,

Tic wachend über ihr geliebtes Kind sich neigt:

Beglückt, wer so den Traum des Erdenlebens lebt.

Und wenn dazwischen er den Blick zum Himmel hebt,

Tic Mutter-Liebe sieht hernieder schauen heiter

Und lächelnd winken ihm: Ich wache, schlaf nur weiter!

28 .

Ans jener Wiese, wo statt Blumen Sterne stehn,

Wird auch ein Friihlingswind, der Rosen wecket, Wehn.

Und Knospen werden dort auch über Nacht anfgehn.

Mn bloßen Angen siehst du nicht in jener Ferne,

Loch mit bewaffneten, o Sohn, die Nebelsterne,

Bon außen dämmernd noch, doch stralend schon im Kerne.

Das sind die Knospen, die noch nicht sind aufgegangen,Die aufgegangen einst als Rose werden prangen.