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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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Bersch» ist dieser Weg »nt keinen Mcilenzeigcrn,

Als nnr mit Sternen, die die Anzcig' oft verweigern.

Zwar mit Marksteinen ist des Weges Rand besetzt,

Doch merkt dein Rad sie nicht, bis cs sich dran verletzt.

Ein hölzern Rösslcin rennt ans endlos grünen Räumen,

Ihm wächst kcin Hälmchen Gras, es wird nnr satt von Schäume».

An Wasser fehlt cs nicht zur Rechten noch zur Linken, .

Znm Trinken ist es nicht, cs ist nnr zum Ertrinken.

Du weißt nicht, ob der Weg wird steil sein oder eben,

Da nach Gefallen er sich senken kann und heben.

Was hilft's, ausführlich dir das Fahrnis zu beschreiben?Erfahr' cs selbst, wenn du nicht willst zu Hanse bleiben.

2 ,

Wenn einen Henkel znm Anfassen hat der Krug,

Mag bei dem Henkel ihn ansassen, wer ist klug.

Doch wenn der Henkel fehlt, so greift, wer es versteht,

Auch ohne Henkel an, und trinkt sognt es geht.

Man muß Gelegenheit, wo sic sich zeigt, benutzen,

Und vor Verlegenheit, wo sic erscheint, nicht stutzen.

8 .

Was ist bei diesem Spiel des Lebens zu gewinnen?

Wer's nicht verlieren will, der sollt' es nicht beginnen.

Denn znm Verlieren nnr ist ein Gewinn der Lust,

Und zu gewinnen ist nichts sicher als Verlust.

Dich schmerzt, was du verlorst, dich, was du nicht gewannst,Am meisten schmerzt dich, was du noch verlieren kannst.