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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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Zn deinem Bande lernt' ich stehn und gehn, mich wiegen)»i Traum der Lust, und nun lernt' ich dir zu entfliegen.

!eb' wohl! dom Segen sei des Himmels überthant,

Der zur Erziehung mich so laug dir andertrant.

-Wort nach dem weiten Haus des Vaters geht mein Lauf,,^:ie Mutter such' ich dort, die unbekannte, auf.

Die hohe, die sich mir im Traum nicht hat verhehlt,

Und Ammenmärchen hast du mir von ihr erzählt.

ns ist des Geistes Leib? Der Körper ist es nicht,er, anfgebant aus Staub, in Staub zusammeubricht.

Was ist des Geistes Leib: die Form, die er sich baut,

,^n der mit Geistesblick ein Geist den andern schaut,

^Das ist der Leib, der jetzt die grobe KörperhülleLnrchschimmernd, wann sie fällt, vortritt in klarer Fülle,

«n diesem Leib sehn wir uns dort, laßt uns vertrauen:Wer Geist hat seinen Leib, um, selbst geschaut, zu schauen.

Pom Glauben gehst du ans und kehrst zurück zum Glauben;Der Zweifel steht am Weg, die Ruhe dir zu rauben,

Wehst du ihm aus dem Weg? er ist ans allen Wegen,

Hn anderer Gestalt tritt er dir dort entgegen,

Drum flieh' nicht vor dem Feind und such' ihn auch nicht auf,'o er dir aufstößt, räum' ihn fort aus deinem Lauf!

lekämpfcn mußt du ihn, du mußt ihn überwinden,

'-stllst du durch sein Gebiet den Weg zur Wahrheit finden