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Rheinsagen aus dem Munde des Volks und deutscher Dichter : für Schule, Haus und Wanderschaft
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Aarmündungen.

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Thorheit ist dies; Wort den Söhnen;

„Ja/ entgegnen sic mit Höhnen,

„Diesen Bau, wir wolln ihn loben:

Mag das Volk da unten toben,

Ihn ersteigt nicht die Gefahr;

Und hier zeigt sich in der WeiteJede Beute:

Und hinunter stürzt der Aar!

Hecrd und Hirten wolln wir jagenUnd was tragen Schiff und Wagen!"

Doch der Vater spricht: „Die FesteBaut' ich nicht zum Räuberneste!"

Statt zu sitzen nun zum Male,

Ruft er seinem Volk im Thale:

Reißt den künftgen Zwinger ein!"

Zweimal braucht crs nicht zu sagen,

Abgetragen

Und zerschlagen ward der Stein;

Nur die Manr dort hat gehalten,

Jetzt der Denkstein jenes Alten.

Abraham Ein anucl Fröhlich

198. Hatislmrgs Mauern.

In Aargau steht ein hohes Schloß,Vom Thal erreicht es kein Geschoß:Wer hats erbaut,

Das wie aus Wolken niederschaut?

Der Bischof Werner gab das Geld,Graf Radbot hat sie hingestellt,

Klein aber fest,

Die Habichtsburg, das Felscnnest.