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Elsaß und Breisgan.
Der Vater sprach von ihrem Bräutigam;
Wie schreckte sie das Wort, das sie vernahm!„Du hast mich einem Bräutigam geschworen,Der hat auch mich zur Braut sich auserkoren,Noch gestern war es, daß er zu mir kam.
„Er ist so schön, so lautern Angesichts,
Glut stralt sein Blick des reinsten Sonnenlichts,Kein Maler mag ein holder Bildniss malen;
O sähst du ihn in Himmclsschvne stralen,Gestündest du, auf Erden gleicht ihm Nichts.
„Der ist mein Bräutigam, ich bleib ihm treu,Er wird nicht alt, ist ewig jung und neu.
Den Himmel schenkt er mir zur Morgengabe;Es ist dein Gott, den ich erkoren habe,
Ihn zu erzürnen, Vater, hege Scheu!"
2.
Zu Adelhart, dem werthcn Lehcnsmann,
Herr Attich Hub, Alsatiens Herzog, an:
„Du sollst und must noch heut mein Eidam werden;Mag sie zum Schein sich löstlich geberdcn,
Ich wills und weiß, daß sic's nicht weigern kann."
Odilie Horts und fleht zum Kreuzesbild:
„In dieser Noth sei du mein Hort und Schild,Denn dir gebührt das Opfer meines Lebens."
Am Abend sucht man sie im Schloß vergebens,
Im Zorn durchsprengt der Herzog das Gefild.
Zum Fergen spricht er an des Ufers Rand:
Sie kam daher im rauhen Bußgewand:
„Habt ihr sie, Alter, über Rhein gefahren?" —„Ich streit es nicht: in ihrem Kleid -von Haaren,Wie hätt ich wohl die Herzogin erkannt?"