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Rheinsagen aus dem Munde des Volks und deutscher Dichter : für Schule, Haus und Wanderschaft
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373
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H a ß l o ch.

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Der Müller denket schnell,

Er denkt der Nägel nicht,

Die Nägel klingern hell,

Zum armen Knaben spricht:

„Es ist wohl schwer dein Geld,

Ich nehm dir ab dein Geld."

Der junge Knabe spricht:

„Die hundert Gulden Geld,

Die trage ich-noch selbst."

Der Löse Müller spricht:

„So must du sterben bald,

Must sterben hier im Wald."

Er gab ihm keine Bitt,"

Er gab ihm gleich drei Stich:

„Ach Vetter, liebster mein,

Kann es nicht anders sein,

Gedenk an Berg und Thal,

Wo wir gegangen her durch Berg und Thal."

„Ich seh nicht Berg und Thal,

Ich seh dran meine Qual,

Die hundert Gulden schnellVerwandelt in Nägel schwarz.

Ich find den Nagel bald,

Daß ich mich häng im Wald."

Aus „des Knaben Wunderborn."