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Murgthal.
Es war in alten, fernen Zeiten,
Der Teufel hergezogcn kam,
Aufstcigcnd aus den heißen Fluten,
Aus Badens tief verborgnem Quell,
Noch flammend von der Hölle Gluten,Den Blick von rothem Lichte hell:
So bricht er auf, erklimmt die HöhnUnd heißt umher die Diener gehn,
Daß sic versammelten um ihnDer Bäuerlein und Ritter viele:
Man sahs von Schloß und Hütte ziehnAls giengs zum Tanz und Waffenspiele.
Der Böse stellt sich drauf mit NeigenGar sittsam auf den höchsten SteinUnd als die Hörer alle schweigen,Beginnt er leise, mild und feinDie Rede, süß und klug ersonnen,
Und spricht von seines Reiches Wonnen,Von ewgcm Glanz und Herrlichkeit,
Die seinen Dienern steh» bereit.
Er weiß mit losem Trug und SpottDie Geister listig zu bethören,
Daß schon in mancher schwachen BrustSich hebt und regt die sündgc Lust,
Und spöttelnd über den lieben GottMan kann viel leidgc Worte hören.
Da fällts, wie lichter Wetterschcin,Tief in den finstern Wald herein;Genübcr des Bösen HöllcnthronErklingt ein goldner Harfcnton!
Ein Engelknabe niederrauschetIm silberleuchtendcm Gewand,
Die Palme tragend in der HandUnd stillbewcgt die Menge lauschet.
Und wie er spricht, beginnts zu tagenWie Himmelsroth in jeder Brust;
Sie fühlen mächtig, unbewust