Achen.
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Sitze, Karol, deutscher Kaiser, wieder nun auf deinem Stuhl,Angethan mit völlgcm Schmucke, mit dem Evangelienbuch!
Zeige so dich unfern Augen, zeig auch einen Kaiser uns,
Der dir selbst in deine Hände bald ablcge seinen Schwur!
Rück ert.
44. Der Apsrlschinh.
Herr Ludewig zu Achen fein lang bei Tische saß,
Er war ein frommer Kaiser, der auch gern Acpfel atz.
Da standen seine Söhne vor ihm auf eine Zeit,
Er dacht: ich will erproben, wie ihr gehorsam seid.
Er rief dem crstgebornen: „Komm, ich befehle dir,
Thu auf den Mund, empfange den Apfclschnitz von mir."
Da rief Pipin der lange: „Herr Vater, seid ihr klug?
Kann selbst mir Aepfel schälen, bin wahrlich groß genug."
Da rief er seinem zweiten: „So offne du den Mund
Und nimm aus meinen Händen den Schnitz in deinen Schlund."
Da kniete Ludwig nieder vor seines Vaters Sitz:
„Wie ihr befehlt, mein Vater" und nahm den Apfclschnitz.
Da sprach der fromme Kaiser: „Ein Königreich ist dein,.
Das weite Land der Franken, das soll dein Erbe sein."
Und zu Lein dritten sprach er, er war Lothar genannt:
„Den Apfelschnitz empfange, mein Sohn, aus meiner Hand."
Der kniete willig nieder vor seines Vaters Sitz: ,
„Dir wird die Kaiserkrone mit diesem Apfelschnitz."