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26. Der Bürgermeister von Köln.
Finster ist die Mitternacht,
Wolken ziehen trüb und trüber,
Wilder Schauer saust vorüber,
Alles ruht, Verrath nur wacht.
Horch, mit einem Mal cs dröhnt,Wagenräder hört man rasseln,
Hufen auf dem Estrich prasseln,
Eine Peitsche laut ertönt.
Schwarzer als die Nacht die Ross',Stampfen sie einher im Düstern,
Feuer schnaubet aus den Nüstern,
Aus den Augen tellergroß.
Wagen ist von Hellem Feuer,
Seine Flammenrädcr sprühen,
Seine Flammenpolstcr glühen,
Kutscher ist ein Ungeheuer.
Auf den Polstern, auf der BankBon den Gluten grell umschimmert,
Einer seufzet, einer wimmert,
Grässlich ist der Qualendrang.
Er war Bürgermeister eh,
Wollte da die Stadt verrathen:
Arger Lohn folgt argen Thatcn,
Ach unendlich ist sein Weh.
Viermal fährt er jedes JahrRund in der Gespensterstunde,
Aufwärts aus dem Höllenschlunde,Sträubt des muthgen Wandrers Haar.