Köln.
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Verborgen bis zur MorgenstundeLag sie in eines Schiffes Grunde;
Doch wie sie dort in Aengstcn lag,
Da sah sie zwischen Nacht und TagDer Schwestern Seelen aufwärts streben,Sich höher, immer höher heben.
Nun that sich auf des Himmels Thor^nd hcilge Engel flogen hervor,
Die krönten die Seelen allzugleichUnd führten sie zu Gottes ReichMit großen Freuden und mit Sange.Fürwahr, hier Hab ich allzulangeGelegen, rief die schöne Magd,
Zu lang der Himmclslust entsagt.
Gott aller Welten König hehr,
Mich reuet meine Sünde sehr,
Hilf, lieber Jesus, hilf mir hinZu deines Himmelreichs Gewinn.
Ich will mich Etzels Schwertern stellen,Freudig folgen meinen Gesellen,
Nicht fürchten Schuß, Stich oder Schlag,So ich deine Huld erwerben mag.
Wer soll sich nicht der Welt begeben,Dort ewiglich bei dir zu leben!
Da gieng St. Cordula ans LandUnd ward erschlagen allzuhand;
Nicht ferne war es von dem Rhein,
Wo sie erlitt der Todes Pein.
Also erwarb die reine MaidDes nächsten Tags die Seligkeit,
Da ihre Gesellen waren gestorben,
Die vor ihr Gottes Reich erworben.
Nun hört, was auf denselben Tag,
Da Cordula dem Schwert erlag,
Dem Hunncnkönige geschah,
Welch entsetzliches Gesicht er sah:
Dem Könige ließ Gott erscheinen,
Dazu dem ganzen Heer der Seinen,
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