Xanten.
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Wer aber Odins Mädchen im Grimm der Schlacht gefällt,Dem küsst sie die Wangen nnd schön erliegt der Held.
Sie führt ihn gen Walhalla zu hoher Väter Schar,
Sie reicht mit holdem Gruße den Meth im Becher ihm dar.
Als Odin Brunhilden zur Kriegsnorne kor,
Da that sie es an Kühnheit den Schwestern all zuvor.
Sie fuhr unersättlich von Krieg daher zu Krieg
Und Königreiche zitterten, wenn sie das Schlachtross bestieg.
Ihr stand am Friesenmecre die Burg, die Scgard hieß,Wo sie auf fetten Marschen ihre Stuten weiden ließ,
Die wie die Vögel flogen, vater- und mutterhalb
Aus edelm Stamm gezogen, weiß, grau, braun oder falb,
Doch stäts von einer Farbe. Da sah man auch die ZuchtDer muntern Fohlen grasen, berühmter Rosse Frucht,Dazwischen muthge Hengste, beides schön und groß,
Zu allem abgerichtet, schnell wie der Habicht im Stoß.
Brunhildens Stuten pflegte mein Vater Adelger,
Mit Rossen umzugehen verstand kein Mann wie er. —
Nie einen Hengst beschreiten wollte die stolze Maid,
Eh sic für König Günther der kühne Siegfried gefreit.
Das schuf meinem Vater herrlichen Gewinn:
Er hatte so gedungen mit der Königin:
Was männlichen Geschlechtes von ihren Stuten fiel,
Das sollt ihm angehörcn. Brunhilden deuckt cs nicht viel;
Doch könnt es ihm genügen, er ward ein reicher Mann.
Hei! was er Tonnen Goldes für manchen Hengst gewann!Ein ganzer Hort alleine kam in der Friesen LandDurch Brunhilds Lieblingsstute, die Disa wurde genannt.
Der erste von den Hengsten, der ihr von Odins Ross,
Dem achtgehuftcn Slcipner, auf Segard entsproß,
Denn oft besuchte Hnikar die schlachtenfrohe Magd,
War Gram der wilde: der wurde Mimen zugesagt
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