Tanten.
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Da gab dem Helden Mime die Eisenhofen hin:
Die schnallt' er um die Beine, wohl kleideten sie ihn;
Dann reicht' er ihm den Harnisch: der warf so lichten Schein;t, Siegfried stülpt' ihn über nnd fuhr mit der Brust bincin.
Da bot ihm der Meister des Helmes lautern Glanz;
Den schwang er sich zu Häupten und stand gerüstet ganz.
Nun gab ihm auch der Alte den stahlharten Schild;
Doch immer schwieg Siegfried und blickte fürchterlich wild.
Jetzt blieb ihm noch zu geben Siegmunds gutes Schwert;
„Erst will ich es versuchen," sprach der Degen Werth:
Er schwang es in den Lüften und bot so scharfen GrußDem guten Amboße, daß er zerspellte bis zum Fuß.
Nicht zerbrach die Klinge, die ungeschartet blieb:
„Das Schwert ist wohl gerathen, das zeigte dieser Hieb,"Sprach der junge Degen, „darum so weih ichs ein,
Schächern und Vcrräthcrn ein furchtbarer Feind zu sein.
„Schwer sollen Sicgmunds Mörder empfinden seine WuthUnd schwer, wen je gelüstet nach seines Sohnes Blut:
Du Mime, Fafners Bruder, bist hier der Erste gleich."
Da schwang auf den Meister seine Hand den tödtlichen Strcick.
Mime der alte erschlagen lag da auch:
Er gab in Eckarts Hände den letzten Lebcnshauch.
Dem wollte Niemand folgen, wie gut er immer rieth:
Wie oft das werthen Helden ein frühes Ende beschicd!
K. S.