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Ordensbuch sämmtlicher in Europa blühender und erloschener Orden und Ehrenzeichen
Entstehung
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unterhalten uitb ber ditfattg mit Sinridjtung eines Spttalö im ehemaligen DrbcitS*fhloffc Souitcitbiirg (ooit 15.14 bis 1810 9ic|ibcnj bes sV'ccrmciitcrs

thuiitö) gcmadit worben. ÜDic uad) ber Säentarifatiou bcö DrbcitS ernanntenSiitter, welche luut ber neuen Sefuguiß feinen ©ebrattd) machen wollen, finb nichtwirflid)c Drbcnömitglicber, nnb heißenZhvcurittcr", wcldjc fünftici für bic 3»*figiticu 100 nnb, weint fie barnm itad)gefud)t haben, 200 X£;Ir. jn jahlcn haben,thaic Statuten bcö Drbeuö, welchem ZorporationSrcdftc bcigelcgt worben, werben»erheben. 9lut 18. 2)iai 1853 fanb in beut Äöitigl. Schlöffe jit Zharlottcnburgber 9 tittcrfd;lag bcö ^ringen Mart von tprcitßcn nnb ht«müd)ft beffeit Snftallationals err citmciflcrS" unter fcl>r umftäublidjcn, bcfonbcrS firddichcit Zeremonien ftatt,bei bcncit berhcrreinneiftcrbut", berherrcnmeiftcrmantcl", baS herrenmeifter*freuj", baS Drbcitöfdnocrt nnb bas Drbcitöftcgel in ber Sßroccffion oorgetragenwürbe. Der iflrinj erhielt mit ben SBortcn:Sei Stifter nnb gerecht", ooit bemintcrimiftifd) fuitgtreitbcn Drbcitöhauptmann, ©cncraZSicutcuaiit non ÜJZaffom,beit Stittcrfcblag. Die DrbcuSgclöbniffc finb: 1) baß er (ber auf;iiitcbmcnbcStifter) ber d)rift(id)en Sicligioit, inSbcfonbcrc bem Sefenntniffe ber coaitgelifd)cn.Stirne, mit treuem herben anhangen, baö Drbensfrcuj auf ber 93ruft als Beidenfeiner Zrlöfung tragen, bcö Zoaugclinmö ooit 3cfu föfjviflo jtd> nirgeubö fd;ämcn,baffelbc oiclmehr bnrd) 3Bort nnb Dlmt befenucn, gegen bic Eingriffe bcö Uitglau*benö mitfhig nnb ritterlich oertheibigen nnb einen biefem 23cfcnntniß würbigenSJBanbel tu ©ottcSfurdft, 2Bal)rhcif, ©ütc, fficrcd;tigfcit, Xrctic nnb älenfd)hcit füh*reit wolle. 2) 3nSbcfoitbcrc hat er 51 t befenucn nnb ju geloben: baß er bie altenftiftungSuniißigcu 3'occfe beö 3ohanuiterorbeuS, ben Stampf gegen bic Ungläubigennnb beit Dicnft uitb bic pflege ber Straitfcu, alö feilte heilige Pflicht ftctö ancrfeitneunnb gttr Aufgabe feines ritterlichen SöerufeS mad)cu wolle; baß er bentgemäß gegenbic geinbe ber Kirche Zfjrifti nnb gegen bic ilcrftbrcr göttlicher nnb mciifd)lid;crDehnungen überall mit ben SBaffcn beö ©ciftcö, nnb, wo es Stoff) timt, mit bemSdpocrtc, einen guten nnb ritterlichen Stampf tampfen, zugleich aber im Dicnftcbarmherziger Siebe, mit eigener dufopfcruitg nnb Selbftrwrleitgnuug, bic Slrbcitdiriftlidjer Krauten pflege, nach ben jcßigcit nnb tunftigen Siegeln nnb Seftinimungcnbcö DrbcitS, übernehmen, letten, förbcrit nnb verbreiten wolle. 3) hat er ju bc*feitucn nnb jit geloben, baß er Seiner Königlichen SJiajeftat 0011 !J3rcußcn, bemhohen Patron bcö ritterlichen DrbcitS, ftetS nnb unter allen Uinftäitbcu getreu, ge«wärtig nnb gchorfam feilt, bic SBohlfahrt nnb baS 23cftc bcö 'hatcrlanbcS fliehen uitberjireben uitb mit Daranwagung ScihcS uitb SebcttS für ben König uitb bas hater*taub mutf)ig uitb uncrfdwocfcit fircitcn wolle. 4) Zr l;at 511 befenucn nnb ju gelo«ben, baß er ftd) nie einer cntchrcubcit 2?c(cibigttug aitSfcßcu nnb bic brei Schläge,mcldjc er mit beut Sdpocrtc ooit bem hom-eumeifter empfangen heit, für fein Scjjtcöhalten uitb gelitten haben will. 5) Zitblid) hat er ju befenucn uitb 51 t geloben, baßer bic Zbrc bcS DrbcitS überall wahren, feilt Scftcö beförbern uitb ben Oberen intOrben, befonberS einem jeben regicrcnbcu SStciftcr in biefem 9Jtciftcrt[)iuu, nad) benjeßigeu nnb fuuftigcu Statuten beS DrbcitS, ftctö willigen ©cliorfam mit aller Xretteuitb Zlp'erbictung leifieu, and) in allen Stücfcn nnb au allen Drteu, baheim nnböffentlich, in eignen nnb iit frcntbcu Sadfen, fid; wie einem d)rift(id)cit Stifter