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Geschichte des ritterlichen Ordens St. Johannis vom Spital zu Jerusalem : mit besonderer Berücksichtigung der Ballei Brandenburg oder des Herrenmeisterthums Sonnenburg
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Der Ehrcnrittcr Ritterschafts-Rath von Winterfeld, ans Schloß Pilabei Goslin, schenkte dazu die Baustelle und 500 Thalcr darauf haftendeFeuerkassengclder, und hat den gcsamniten Neubau unter Gewährung einesZuschusses von 1000 Thaleru aus der Genossenschafts-Kasse bewirkt.

Die Eröffnung hat noch nicht geschehen könne», da die Verwaltung sichnoch nicht organisiren ließ, das Hans dürfte indessen jedenfalls im I. Se-mester 1859 dem Gebrauche übergeben werden.

- Die vorstehend dargelegten Resultate der Thätigkeit der Posener Ge-nossenschaft sind nur dadurch möglich geworden, daß außer den anfgcführtcnZuwendungen noch einzelne Ritter, namentlich der Ehrenritter Freiherr vonSeydlitz und Kurzbach, ans Winice bei Mogilno, nicht unbedeutendeGeldgeschenke gemacht haben, und daß aus der Ballei-Kasse zur Begründungder genannten 4 Häuser nach und nach die Summe von 3000 Thlr. her-gegeben worden ist. Zn den fortlaufenden Unterhaltungskosten sind durchden Ehrenritter Ober-Präsidenten v. Puttkammcr ans dem zu seiner Dis-position stehenden von Kottwitz'schen Fonds der Genossenschaft für jedes derbestehenden Krankenhäuser jährlich 100 Thlr. bewilligt.

Nur unter diesen Umständen ist es gelungen, einen Reserve-Fond von2000 Thalern anznsammeln, sowie denn außerdem mit Gottes Hülfe beab-sichtigt wird, noch eine fünfte Kranken-Anstalt im Negierungs-Bezirk Brom-berg in nächster Zeit zu errichten.

Die drei in Gebrauch genommenen Häuser sind seit ihrer Eröffnungmit gesegnetem Erfolge benutzt worden; sic haben in den genannten Ortenund der Umgegend derselben einem dringenden Bedürfnisse abgeholsen, wasum so mehr allgemein anerkannt wird, je mehr die Ucberzeugung bei derGelegenheit Platz gegriffen hat, daß der Orden, ohne alle und jede Neben-absichten, nur dem Nächsten dienen wolle.

1. Die Sächsische stenossenschasl.

Nach vielen vergeblichen Versuchen, eine entsprechende Localität zurErbauung eines Siechenhanses zu finden, gelang es endlich der Genossen-schaft, in der alten Lnthcrstadt Mansfeld ein geeignetes Grundstück anzu-