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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Geographus oder vollständige Beschreibung aller in der H. Schrift benanten Länder und Städte, oder zur Geographie gehörigen Oerter und Sachen : Mit Mathematischen, Philologischen, Physicalischen, Moralischen, Politischen, Historischen und Theologisch-Mystischen Anmerckungen durchgehends versehen, wie auch mit der neuesten Geographie verglichen, und mit 15. accurat und sauber gestochenen Land-Charten erläutert
Entstehung
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gegen einige dunckeie Zweifel. rar

find. Alle diese können ihr Leben nur zwischen zween nichtso sehr weit von einander entlegenen Graden der Hitze undKälte erhalten ; sobald aber derselbe Grad zu weit hinaufoder herunterwerts überschritten ist, müssen sie schlechterdingssterben. Diese determinirten Grade der Hitze und Kalteaber, die sich für hiesige Geschöpfe schicken, trifft man wol inkeinem einigen andern Welt. Cörper just so an, sondern im-mer von einem allzu sehr entlegenen und noch dazu mannig-faltigen Unterschied. Es ist diese Ueberlegung nicht einesjeden Merck; es hat auch nicht ieder Zeit und Lust genugdazu: denn man muß sich in einigen Wissenschaften wohlumgesehen haben, darauf sich eben nicht jedermann legt,weil sie viel Nachsinnenö erfordern; wie alle sphärische Wis-senschaften aus der l^atkomati^uc; sind. Doch es soll hin,reichen, nur folgendes ein wenig überlegt zu haben.

r) Sommer und Winter begiebt sich beydes auf unsermErdboden, mithin bey gleich grosser Entfernung der Sonne.Ja man meint, wir seyen der Sonne im Winter wircklichnäher als im Sommer, nur daß ihre Strahlen des Som-rners viel gerader, des Winters aber viel schräger auf unszufallen. Aber welch ein entsetzlicher Unterschied ist zwischender gantzen Art und Beschäfftigung der Natur, die sie imSommer, und derjenigen, die sie im Winter vornimmt?Was zu der einen Zeit geschieht , ist zu der andern Zeitschlechterdings unmöglich« Der Winter ist manchem wieeine Tortur, seine grimmige Kälte greift unsern Leib allzuheftig an, treibt das Geblüt in den Adern sehr zusammen,macht alles starr, und ertödtet alles was ein Leben hak, wennes keine öftere und genügsame Erwärmung erhält, in kurßemgäntzlich. Die Pflantzen werden nicht nur ihrer Anmuthund mannigfaltigen Schönheit beraubt, sondern sie kommenmeist um, und sincken in ihr Grab darnieder, Die Bäumeverlieren ihre Kraft und Pracht, die Wiesen sehen jämmer-lich aus, die Gärten trauren, die Gewässer frieren zu, Felderund Wälder sind mit Schnee bedeckt und gleichsam begraben,das Vieh muß eingeschlossen werben, Stürme und Winde

G ; regieren,