96 Zeugniß für die göttl. Herrliche. ».Wahrheit
Planeten in Ansehung des Weltbaues ergehen, und wie ibnen >>alles erscheinen müsse. Wer Zeit und Lust hat, kan davon inbluZLMi Cosinotbeoro, und kontsnello Gesprächen, Nach-richt und über dis Muthmaßungen genug nachlese,/ Fol-gendes aber muß doch überhaupt angemerckt und aus denAstronomischen Observationen und Berechnungen nur erzehletWerdens denn nach denErweisen ist hier nichtZeit undOrt zu fra- '
gen, weil man 100 Astronomische Schriften davon nachschla- ^gen kan,) damit daraus erhelle, daß wir gefallene Menschen, ^ 5 ?in keinem einigen unter allen andern iz. Welt-Cörpern kön-ten lebendig bleiben, mithin auch kein Recht haben, Menschen -iiM
wie wir sind, hinauf zu singiren. ' Krw
Betreffend die Haupt-Planeten, so ist deren Be-schaffenheit aus genauer Erkenntniß unseres Erdbodens leich- hMlter wahrzunehmen. Daher mercke man um leichterer Ver- Mgleichung willen von unserer Erde wenigstens dieses, daß die ss ivi«meisten ^.stronomi vom IckuAenio angenommen , sie sey so «Bweit von der Sonne weg, daß wenn eine Stück-Kugel (die ßch-',alle Pulsschläge, 6oo. Schuh oder ^ einer Meile (weil man ach Ü
eine Geographische Meile auf 12000. einfache Schritte oder !>«chü
Ellen rechnen kan) stiegt, von hier bis in die Sonne in unge- si sändertet Geschwindigkeit flöge, so würde sie doch erst in 2; Wch,Jahren dahin kommen; oder wenn einer, jede Viertelstunde I/Kunausgesetzt, eine solche große Meile reisen könnte, so würdeer erst in 84. Jahren in der Sonne ankommen. Die über- «>Waus verschiedene Länge der Tage auf dem Erdboden, und die ^ grcfwunderbaren davon deponierenden Meclu8, muß man sich »Dß,aus der Lehre vom 6Iobo erst recht wohl und deutlich be- ^kannt machen; desgleichen die Jahres-Zeiten, und die Be-schaffenheit des gantzen Jahres in allen Llimmibus. Nach Medieser Aehnlichkeit ist es nun leicht zu erweisen , wie es mitdem Licht und Hitze, mithin auch beyderseits Wirckungen inden Haupt-Planeten seyn müsse, so fern man die neueste Be-rechnung ihrer Entfernungen annimmt, und stehen läßt, daß ^die Wirckungen der Hitze mit der Stärcke des Lichts propor- ^kionirct fortgehen. Nemlich ()Im ^