L6o Anhang
ben, als nemlich Anno izoi. unter der Regierung KönigsLm.mueiis, ?erru8 ^lvarus Laprolius, mit einer Flotte nachOst-Indien fahren sollte, und zu seinem grossen Glück, voneinem Sturm an die Brasilianische Küste, welche vorhin nochniemand entdecket hatte, verschlagen wurde. Anders zumaldie Einwohner gegen Norden und am Oceono Tepkemiio-nali, in der grossen Tarrarey, können durch die nahe gelegenenördliche Theile von America angelocket worden seyn, dahin-über zu setzen. Noch andere, da sie gemercket, wie zwischenden IropiLib, auf der Akklantischen, Äthiopischen, Jndiani-schen und stillen Ses, ein ordentlicher und beständiger Dsr^N>md, Jahr aus Jahr ein wehet; sind durch die Curiosi-tät, da sie keine Gefahr von Sturm und Wetter zu besorgenhatten, angetrieben worden, sich dieser Gelegenheit zu bedie-nen, und mit ihren Schiffen, welche sie mit Proviant aufei-ne lange Reise gnug versehen, sich dem Meer und Windeanzuvertrauen, da sie denn gantz bequem und sicher gegenWesten fortschiffen und endlich glücklich in America anlandenkönnen, auch bey verspürter Fruchtbarkeit des Landes undUeberfluß an allen Sachen, sich nicht zuwider seyn lassen, da-selbst ihren Sitz zu nehmen und das Land anzubauen, um sovielmehr, als der Rückweg gegen Osten, wegen des contra!»ren Ost-Windes desto schwerer war. i)
§. 8. Und eben auf itzt gemeldete leichte Weise habendie Asiatischen und Afrikanischen Völcker, welche unter derLinie wohnen, und sonderlich die Einwohner auf der KüsteGuinea, am ersten können beweget werden, dergleichen weiteSchiffahrt gegen Westen zu unternehmen, und in der Thatwird zwischen den Einwohnern in Peru, oder dem südlichenTheil von America und denen Africanern in Guinea unddem Königreich Angola, eine ziemliche Gleichheit der Sittenund Religion angetroffen, sonderlich in der Anbetung derSonnen und des Mondes. K)
Weil
!) vici. l-tuet. rlemonür. evsnA. p. 149-
k.) ibiä. x. i;s.