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Von Garmatien
Tartaren werden sonst alle rauhe und barbarische Völ-cker genennet, 2Macc. 4, 47. und meinen einige, daß sie sogar Nachkommen der gefangen weggeführten >0. StämmeIsrael waren, wie denn eine Hunnische Nation die Nephta-liten, vom Stamm dlgplirrili, und die Zavolhanische Horde,von Ladulon entsprossen zu seyn geglaubet worden, e)
§. 9. Die Scythische Sprache, hat keine Ver-wandschaft mit andern Orientalischen Sprachen, sondern istin Ansehung des rauhen QinE , welches die Scythen be-zogen, und wegen der Vermischung mit andern Völckern,welche sie bezwungen, sehr verändert worden. Es babenaber viele andere Europäische Sprachen aus derselben "ihrenUrsprung, als die Sclavonische, Gerische, Dacischeund Eelttsche Sprache, welcher lehtern die alten Teut-schen, Gallier und Lritannier, wie auch Schiedenund Dänen sich bedienet haben. 5 )
§. lo. Die Scythen waren sonst grosse starcke barbarischeund kriegerische Leute, welche nichts von Gesehen und Wissen-schaften wüsten , sondern nur von der Vieh. Zucht lebeten,und sich übrigens auf das Rauben und Kriegen legten. Da-her sie von alten Zeiten her andere Länder durchstreifet undverheeret haben. Zur Zeit des Königes Iosia fielen sie un-ter ihrem Anführer dem Könige kch.iciye8, in Asien ein, be-kriegten die Meder, Z) und drungen so gar bis an die Egy-ptischen Grenhen, sehten sich auch besonders in der StadtBethsean feste, welche von der Zeit an 8eytc>po!i8, derScykhen-Stadt, ist genennet worden, 2 Macc. 12, 29.
So haben sie auch nachgehends mit den Persischen Königengrosse Kriege geführet. Endlich da im V. 8ecuIo die be-kannten ^liArarionez Aentmin vor sich giengen , haben soviele Scythische Völckcr, als die Gorhen, Sclaven, Van-öali, 8arinatL8, Hunnen und andere, ganh Europa über-
schwern-
e) lil. Hebr- Alterch p. 48;.
k) Viä. Vitring. obterv. 8. l.. 1. cliik. r. c. 7. p. lg.
x) kkerocl. l.. L. c.