Von Meden.
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schen oder Parthischen Könige hatten des Sommers ihreResidentz daselbst. Das Schloß, welches trefflich gebauetund wohl befestigt war, hatte 7. Ltaciia ,'m Umfang, warvon Cedern- und Cypressen-Holß erbauet, und alle Balcken,Wände und Decken, ingleichen die Säulen in den Gängenund Sälen, mit silbernen und güldenen Platten beleget, wel.che ^lex-mäsr lvl. grösten theils, den Rest aus einem Tem.pel aber LMIA0NU8 und Leleucn« ML-nnor abgeholet haben.Sonst soll dieses Schloß nach einiger Meynung ^clunekbageheißen haben, Esr. 6, 2. so aber andere für eine Schaß-Kammer oder Archiv zu Leb-imus halten. Die Stadt hatjHo viel Einwohner, so in Seide, Baumwolle und Gold-Drat arbeiten, und der Handel erstreckt sich von dar durchgantz Persien, in Moscau, die Tartarey und Türckey, ja garbis in Indien.
2) L-ifflüa, ein Ort, nicht weit vom CaspkschenMeerge-legen, wo viele gefangene Juden gewöhnet, Esr. 8,17.
z) llgm, xjne Stadt, auf dem halben Wege zwischenNinive und Rages, Tob. n, i. wohin auch einige Israeli-ten gefangen geführet worden, r Chron. 6,26. muß von demHaran in Mesopotamia, der Stadt Labanö, Gen. 29,4. un-terschieden werden.
4) knAeü oder k-nZw, und nachmals von den Parthern^rlsce genannt, ist die Stadt, welche ißo Lasbiu oder Lil8-heist, eine grosse und volckreiche Stadt, welche der Kö-nig Schach - Abas der Grosse, zu seiner Residenß erwählethalte.
X11. Ll -Xv oder Lbilinaä, und nach dem LocliLirto Lbar-manäe, heist eine Landschaft in Meden, zwischen Assyria undParthia gelegen, so mit Tyruö grossen Handel getrieben,Ezech. 27, 2g. und daher von dem Chaldäischen Dollmetscherfür Meden genommen wird.
§ 7. Die Meder sind von Alters her berühmt geme-in, als ein streitbares Volck, das vielen andern formi«dabei war, Es. 2^,1. c. 22,6. c.iz,i?. 18. Jerem. 51, n. 28.dicht minder hakten sie in allerley künstlichen Manufakturen,
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