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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Geographus oder vollständige Beschreibung aller in der H. Schrift benanten Länder und Städte, oder zur Geographie gehörigen Oerter und Sachen : Mit Mathematischen, Philologischen, Physicalischen, Moralischen, Politischen, Historischen und Theologisch-Mystischen Anmerckungen durchgehends versehen, wie auch mit der neuesten Geographie verglichen, und mit 15. accurat und sauber gestochenen Land-Charten erläutert
Entstehung
Seite
839
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und nachdem er durch den Zufluß vieler andern Flüsse, alsdes Kar», k»rnl", 8enki, Kerni, Hrxg, grösser worden, inder Landschaft l^ok-w, 6. Meilen von der See, sich mit demLyrus vereiniget.

2) Der Lvi'u?, iho Xuur, der aus dem Berge Laucalusentspringt, und viele Flüsse in sich verschlingt, als den ^Ilg-tw, 1-eZxvie, lvisanni, Limmr,, u. a. Wenn er sich dar.nach mit dem ^raxes vermischet, drehet sich der vereinigteStrom Nord-Ostwerts, und fällt nach vielen Krümmen insCaspische Meer. Dieser Zusammenfluß des kuur undr->8, heist noch iho bey den Einwohnern des Landes Xmilcl^n,d. i. 63UMM3 beym ktolomLo, und 6 o 5 an in der Bibel, ei-ne Stadt oder Landschaft in dieser Gegend, dahin viele ge-fangene Jsraeliten sind versehet worden, nach 2 Reg. 17, 6.c. >8, u. c. 19,12. i Chron. 6,26. Esa. 37, 12. Besser auf.werls, lag um den Fluß Lyrus, das Land Air, so zu Ober-Meden gehörte, und mit Persien verbunden wird, Es. 22,6.dahin der Assyrische KönigTiglath.Pileser vornemlichbiege,fangen weggeführten Syrer verleget hat, 2 Reg. 16,9. Amos1,wiewohl denselben nach wenig Jahren erlaubet worden,wieder in ihr Vaterland zu ziehen, oder sie müssen selbst nachSanheribs Niederlage solches gewaget haben, wie aus AmoS9,7. zu erhellen scheinet; oder sie sind von bannen weiterin Pontuö und Cappadocka gezogen, wo sie hernach l-cuco-8yri, die weiften Syrer benamet worden, x) Vielleicht,weil das Llima, das ihnen angewiesen worden, vor sie zurauh gewesen, und sie daselbst nicht dauren können, da es dennfast scheinet, als wenn die Jsraeliten, in den von ihnen ver-lassenen Sih wieder eingerücket, und sich allgemählich immerweiter gegen das schwache und Caspische Meer ausgebreitethaben, zumalen, nachdem die Meder wieder von den Assy.rern abgefallen, die sie vielleicht in ihrem Lande nicht leidenwollen.

Z) Von dem Casplschen Meer siehe droben x. 442.

§. 6. Ivleäia wurde vormals in 2. provinyen, nem-

Ggg 4 lich

k) Siehe oben p. 727.