i Von Armenien. 8z;
^ Festung beym Ursprung des Euphrats, daher sich der Groß-^ ^ Sultan in seinem Titul einen Herrn von Q,rz nennet.
g) l^riv-ln oder Irvan , nicht weit von Lars , eine grosseund feste Stadt, so für den Schlüssel zu Persien gehalten
^ 10 ,
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wird.
9) Van, eine grosse Stadt, an einem See gleiches Na-mens, an der Mirrags-Grenße.
10) külucie, eine Stadt am Euphrat, auf einem hohenBerge, allwo die Armenischen Buchstaben zuerst sollen er-funden worden seyn, und welche ihren eigenen souverainenFürsten hat. i)
H. 7. Die alten Einwohner Armeniens , habennach Llrnboriis Bericht, in ihrer Sprache, Leibes-GestaltundLebens-Art oder Sitten viele Verwandschast gehabt mit denSyrern und Arabern. Was insonderheit ihre Sprachebetrifft, so meynet 'Wnllon, dieselbe sey aus der Phrygischenund Syrischen in eine besondere dritte zusammen geschmol-Hen, wiewohl wenig Spuren der Syrischen Sprache darin-neu zu finden, und die Phrygische mit all nicht bekannt ist.Sonst ist die gemeine Pöbel - Sprache der Armenier keineandere, als die Türckische, welche jedoch von der gelehrtenSprache, darinnen die ganHe Bibel übersehet worden un-terschieden ist. m) Die heutigen Einwohner sind theilsChristen, theils Muhammedaner. Die Christen, welchenoch von den alten Armeniern abstammen, und insgemeindie Secre der Armenier genennek werden, die des kclm Meynung angenommen haben, sonst aber in Ansehungder Religion es so wohl mit den Griechen, als Römisch-Catholischen halten, werden meistens als stille und ehrbareieuke gerühmet, die auch von den Türcken wohl gelitten sind;übrigens zwey Patriarchen haben, deren einer in groß Ar-menien oder Turcomannien und der andere in klein Arme-nien residiret, beyde aber noch viel andere Bischöffe untersich haben.
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l) ikiä. p. 149.
m) kkeiff. mtroö. in Orient, älllert. r. gu. l§. p- z?.
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