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Von Syrien. 8°)
henken und heutige Reise-Beschreibungen zur Gnüge bezeu.gen. Denn es hak einen herrlichen Korn - Boden, daß es,gleichwie Egypeenland, andere Länder mit Getreyde versorgenkonnte, conf. Judith 2,9.17. Kancliv^olk v) hat darinnenfast überall schöne wohlgebaute Felder mit allerley Gtrey.de, als Rocken, Weihen, Gerste, Indianischem Hirse, man,cherley Hülsen-Früchten, als Bohnen, Phaseolen, Kichern,u. d. gl. wie auch Baumwolle und Wein angetroffen; wiedenn von Alters her der lMein am Libanon berühmt ge-wesen, damit die Syrer starcken Handel getrieben, nachEzech. 27,18. Hos. 14,8. und noch iho ist nicht nur die StadtAleppo, sondern auch derl-ibamis wegen des besten Weins be.rühmt, 2 ) welcher den Malvaster und Cyprischen Wein weitübertrifft, und nicht nur lieblich zu trincken, sondern auch ge.fund für den Magen ist, und alle Sorge und Kummer ausdem Gemüth wegräumet. Sonst sind die Syrischen Wei.ne mehrentheils roth, und werden sonderlich in Läglein oderSchläuche gefastet; und ob zwar den Türcken, Wein zu trin-cken in ihrem Alcoran verboten worden, so wissen sie doch dieTrauben, sonderlich bey Damascus, welche allhier sehr großwachsen, und von unglaublicher Schwere sind, auf andereWeise zum Genuß zuzubereiten, indem sie dieselben trocknen,und als Rosinen und Zibeben essen, und auch in ganhen Fäs»fern den Europäern verkaufen, r> )
Rechst dem die Syrer sich auf den Ackerbau gelegt, ha.ben sie auch von alten Zeiten her nicht minder auf den Gar,umBau gehalten, daher bey den Griechen das Sprichwortdvn ihnen gebraucht worden : lvlulca 8^roruin olera , dieSyrer bauen viel Kraut und Kohl, kiin. l.ib. 20. c. 5. und»och iho findet man daselbst in denen ebenen Gegenden an demLibano, viel wohlgepflanhte Kraut - Gärten, b) die mehren,
Eee s theils
5) Siehe Feyrab. Reiscbuch, 5 . 'm. zis.
2) f. 292. coll. O399. I. c. p-4».
r) ksuctiwoik in Feyerab. Reisebuch, l. c. k. 292. coll. vsxp.
>- P. 28.
v) I^Luclt«, I. c. k. m. 279. 5. 287-