7 Z 7
und dessen Insuken.
selbst Arme und Schultern, um mit ihrem Blut die Göttinzu versöhnen, k) fast auf die Art der Baals. Pfaffen,i Reg. r8,28.
4) Die vL n v s, als die Göttin der Liebe und aller Wol.löste, wurde insonderheit zu kapbo8, in der JnsulCypern ver,ehret; woselbst ihr ein prächtiger Tempel gebauet war, wieauch zu ^m3t!m8.
s) Der Lr o r. r. 0 , des Jovis Sohn, als einer der vor.nehmsten Abgötter, hatte auch überall seine Tempel und O-racul» in Asien, wie in Griechenland, sonderlich war berühmtdas Oraculum zu liieracoine in Laria, und zu kawr?. in Ly.cien, welches letztere so gar mit dem zu Delphis abwechselte.
Nachdem endlich durch die Apostel das Evangelium in kleinAsien geprediget wurde, und das Christenthum nach undnach überhand nahm, wurden endlich die Götzen-Tempel über,all zerstöret, und dagegen Christliche Tempel aufgeführet,und die schönsten Kirch-Gemeinen befanden sich in diesen Lan.den. Aber das ist zu beklagen, daß der gerechte Gott, we.gen der Undanckbarkeit, Sicherheit und mancherley Sündender Einwohner, endlich bewogen worden, den Leuchter wiederumzustoßen, und das Licht seines Evangelii verlöschen zulas-sen, also, daß an den Orten in Asia, wq ehemals die Christli-che Religion so sehr geblühet, nunmehro alles voll Aberglau-ben, und Türckischer Gotteslästerung ist, Apoc. 2, 5. DieGriechischen Christen und Armenier, als unglückselige Ueber-bleibsel der ersten Kirchen, welche von den Aposteln in diesenLanden gestiftet worden, sind seit so viel ioo. Jahren her,durch allerhand 8cb1lmgka unter einander zertheilet worden,und seufzen anitzo unter dem Joch der Mohammedaner, wel-che ihnen beständig viel Herheleid anthun, und solche nichtallein durch allerhand Erpressungen in die äußerste Armuth se.Hen,sondern auch durch die harte Verfolgn,, gen oft zum Abfallzwingen, zugeschweigen der leiblichen Straf-Gerichte Gottes,^ , welche
t) via. l.i><Lsnt. l-ib. ». e. 2k.
Bibl. Geogr.
Aaa