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und dessen Insulen.
greuliche Verwüstungen daselbst anrichtet. Ueber das istdieses Land gar sehr den Erdbeben unterworfen, am allermei.sten aber Smyrna, davon an seinem Ort umständlicher ge-meldet werden soll. 1)
§. 6. Vor Zeiten ist aus dieser Landschaft nach Tyrus,und fast an alle. Küsten am mittelländischen Meer, ssarckerHandel getrieben worden, Ezech. 27, iz. 14. und noch ihoblühet der Kauf. Handel ziemlich an den See. Küsten, dieman insgemein die Leiter von der Levante zu nennenpflegt. Die Waaren, welche aus Natolia in andere Länderverführet werden, bestehen vornemlich in Wolle, Stoffen,Tapeten oder Teppichen, Büffel-Häuten, Saffian, Wachs,allerhand Leinwand, Seiden-Waaren, wie auch zur Arßneygehörigen Sachen, in)
§. 7. Von den Gewässern des kleinen Asiens sind zumerckep:
I. Die Meere, welche daran stossen, als
1) Das mittelländische Meer, welches dessen Mittags.Grenhe ist, und nach den anliegenden unterschiedenen Pro.vintzen, allhier auch unterschiedene Namen hat, bald dasPamphylische, bald das Lyrische, bald das Cretische Meer.
2) Der ^rcbipel3ZU8, d.i. ein Meer, welches viele In-sult, hat, sonst das Aegeische Meer genannt, welches die Abend-Grentze machet.
z) kropomis, ,'ßo das Meer von^lsrmora genannt, wel.ches ein Meer-Busen ist zwischen Romanien in Europa, undNatolien in Asia, und durch die Meer-Enge der Dardanel-len, vor Zeiten tteIIelpontu8 genannt, mit dem Archipelagodurch die Meer-Enge bey Constantinopel aber, kolffborusIbraciT genannt, mit dem schwachen Meer vereiniget wird.
4) Das schwarize Meer, komus b^uxinus, welches dasganhe Land von der Nord-Seite umfliessek.
II. Die Flüsse, deren dieses Land sehr viele hat, welchein den alten Geschichten und durch die poetischen Fabeln so
sebr
l) ibiil. p. 92 . m) ib. p. §o. '
Bidl. Geogr. P y