Von Phönixen. 691
hervor gebracht hat, r) als koetbum, und seinen BruderDioäorum. gebürtig aus 8icion, wie auch klolclmm, dernoch vor der Zeit des Trojanischen Krieges gelebet, und vondem Atomen oder Zierrath geschrieben hat; ingleichenxolionium, ^nlwÄtielii und , Rechtsgelehrte,
welche Tyrier gewesen. Daß auch die Phönicier, mit ihrerWeisheit sich gar viel gewust, und eitel Pralens davon ge-machet, ist zu ersehen aus Zach. 9, 2. coll. Ezech. 28, 3.4.5.Man kan aber von der alten Phönicier Wissenschaften undStudien, worinnen sie eigentlich bestanden, nichts gewissessagen, ausser daß sie vornemlich solcher Künste, welche haupt-sächlich ihre Handlung und Commercien beförderten, sichwerden beflissen haben, als der Rechen. Kunst und Astrono-mie, wozu ihnen die nächtliche Schisfarth gute Anleitung ge-geben, sonderlich aber der Schiffs-Bau-Kunst, Ezech. 27,8.9. 1 Reg.;, 18. 2Chron.2,13.14. und allerley Manufa-cturen, wie dennin Sidon das köstliche Leinwand,8in^on genannt, das nur für Fürstliche und Königliche Per-sonen war, Luc. 16,19. und in Tyro der allerschönste Pur-pur gemacht wurde, indem die Einwohner mit dem Blutder aufgeschnittenen See-Schnecken, welche sonst nirgend soedel gefangen wurden, als bey Tyro und Sidon, alle Zeugeund Kleider sehr künstlich Purpur- oder Scharlach - roth zufärben wüsten, als sonst keine Nation vermochte; dahernach der Zeit diese treffliche und herrliche Farbe, nach demalten und neuen Namen der Stadt, Lyrisch und SarranischPurpur von den Lateinern ist genannt worden, s) Wie vielauch die Phönicier und sonderlich die Tyrier auf das Kriegs-Wesen gehalten, und die tapfersten Krieges - Leute von denberühmtesten Nationen in ihrem Sold gehalten haben, dasstehet man aus Ezech. 27,10. ii. da der Helme, Schilde undBogen, welche die Soldaten an den öffentlichen Orten derStadt ausgehänget, und um das Ansehen derselben zu ver-mehren, damit gepralet haben, gedacht wird; was aber
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