Vonphömcien. 68z
Erd-Enge, bis auf diesen Tag geblieben, und noch von derLänge, nemlich vier LmLn, wie er vor Alters beschriebenworden, u)
Eine Stunde von Tyrus gegen Süden, ist der Ort, ko-sela^li genannt, wo man die so genanntkn Salomons -> Ei-sternen antrifft, so dieser grosse König, der gemeinen Sagenach, hieselbst machen lassen, um einigermassen dem Königevor die Materialien, so derselbe ihm zum Tempel.Bau gesandt, eine Gefälligkeit zu erweisen, um daraus dasWasser nach Tyrus leiten zu können, wiewol das Werck erstnach ^lexsnäri Icl. Zeiten gebauet zu seyn scheinet. Es sindheutiges Tages dieser Cisternennoch drey gantze, deren eineungefehr i;o. Schritt vom Meer, und die andern etwas wei-terhinaufsind.^)
Zwischen der Stadt ktoleiruüz und liegt ein BergLc-ila Ivrioruin, und bey den Talmudisten 8ü!i.iMÄ veror,heut zu Tage aber das Vl)eisse Vorgebirge genannt, vonseiner Aussicht gegen dem Meer. Man zieht darüber durcheinen Weg , so beynahe 6. Fuß breit, und auf der Seiteeingehauen ist. Man kan das Gesicht nicht ohne Graushinunterwerfen, wegen der Höhe des überaus gähen Ge-birges, und Geräusch des unten an dessen Fuß fließendenWassers. Dieser Weg ist eine grosse Viertel - Meile lang,und giebt man vor, daß es ein Werck ^lexAirörl des Gros-sen sey. x)
2) 8i6on oder 'Licion , die älteste unter allen am Meergelegenen Städten, welche von Sidon, des Canaans erstemSohn erbauet worden, Gen.io, rz. 19. Sie heist eine grosseStadt, Ios. li,8. und war dem Stamm Ässer durchs Looßzugefallen, Ios. 19,26. 28. ist aber von demselben mentalenin Besitz genommen worden, Jud. 1, zr. Ihre Handlungwar groß, fast nach allen Theilen der Welt, sonderlich eheTyrus erbauet wurde, und zum Aufnehmen kam, war sie sehr
mäch-
u) Viil. klsunör. I. c. p. 64. tss. coll. Ospp. 8yris p. LQ.
M) Uzunclrel, I. c. p. 67,
L) Ib.x. 70. roll. Kelanä. I.c. I.. r. c. Zz. p. Z4Z.