Von der Philister Lande. 67s
äer den Grossen, wie man siehet beym Lurt. l.. 4. c. 6. unddurch die Maccabäer i. Macc. n, 6r. c. iz, 4z. c. 15, 23.dergestalt über sie gekommen, daß sie gantz ausgerottet wor-den, und längst aufgehöret ein Volck zu seyn, Sir. 47, 8 - ihrLand ist zuletzt zu Idumäa gerechnet worden, b) Indessenist noch zu merken, daß die Philister, wegen ihrer besondernFeindschaft gegen die Jsraeliten, vor andern abgöttischenNationen, den Namen der Unbeschnirrenen überkommenhaben mögen, Jud. 14, z. r Sam. 17, 26.56. c. 2r, 4»coIl.Jer. 9, r6.
§. 9. Die Philister waren der Zauberey, Wahrsage-rey und andern abergläubischen Künsten ergeben, Es. 2, 6.überhaupt aber greuliche Götzen-Diener, Jud. 16,25.24.
1 Sam. 5,12. c. zi, 9. die viele Götzen anbeteten, Jud. 10,6.iSam. 6,;. ins besondere verehreten sie
1) ä.s-rn^iroi'n oder HMoretli, so mit Baal oderBaalim gemeiniglich zusammen gesetzt wird, und insonderheiteine Göttin der Sidonier war, iReg.n,z.zz. 2 Reg. 2z, iz.Jud. 2, iz. c. io, 6.1 Sam. 7, z. 4. c. 12, io. und wie unterdem Namen Baal vornemlkch auf die Sonne gesehen ist, al-so hat den Mond vorstellen sollen, als die Köni-
gin des Himmels oder Mroarcbs, d. i. Fürstin der Gestir-ne, wie lieroLüluiü das Phönicische Wort in ein gleichlau-tendes Griechisches verwandelt, Jerem. 7, ig. c.44,17.19.Scheinet sonst einerley zu seyn mit ^ s ? s. ? L, einem beyden Profan-Scribenten bekannten Namen, womit ebenfallsder Mond, oder die Veuu8 Urania angedeutet worden, wel-che die Egypkier geheißen, daraus die Hebräer und
Phönicier Mkorork gemacht, welches sonst Heerden bedeu-tet, wie denn der Mond, als der Heerde Wächter und Vor-steher des Nachts verehret, und auch dieser Götze daher inGestalt eines Schafes soll seyn angebetet worden, c) Imübrigen wurde ^lldowtli verehret an Oertern mit dicken Bäu-men besetzt, oder in Haynen und Lust-Wäldern, davon sie
Uns auch
b) Siehe oben s>. ;o;.
c) viä. Luilä. IZ. L. v. t. 1*. I. z>. z>;r. sg.