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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Geographus oder vollständige Beschreibung aller in der H. Schrift benanten Länder und Städte, oder zur Geographie gehörigen Oerter und Sachen : Mit Mathematischen, Philologischen, Physicalischen, Moralischen, Politischen, Historischen und Theologisch-Mystischen Anmerckungen durchgehends versehen, wie auch mit der neuesten Geographie verglichen, und mit 15. accurat und sauber gestochenen Land-Charten erläutert
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Von der Philister Lande. 67z

gab sie ihm aber hernach, als er von Gott deswegen im Traumerinnert wurde, ungeschändec wieder, c.20. richtete auch dar-nach einen Bund mit ihm auf, c. 21. wie auch mit seinemSohn Jsaac, c. 26.

2) c »1 s, der Sohn Maoch, der zu Gath residirte, zuwelchem David seine Zuflucht nahm, 1 Sam. 21,10. c. 27,2.der mit Saul Krieg führte, c.28,1. r.sq. wie auch nachmalsmit David selbst, 2 Sam.;, 17. c. 8,1. der auch noch zu Sa-lomoniö Zeiten regieret hat, i Reg. 2,39. und sonst auch dengemeinen Namen Abimelech geführet hat, Ps.34, r.

§. 7. Die Sprache der Philister war von der He-bräischen und der übrigen Völcker Canaans etwas unterschie-den, weil sie Egyptischen Ursprungs waren, Gen. 10,14. undalso mitten zwischen der Egyptischen und Hebräischen : Siewird sonst die Asdodische Sprache genennet,Neh. 13,24.von der fürstlichen Haupt,Stadt Asdod, Jos. n, 22.

§. 8. Ob gleich das Land der Philister eine gar beque,me Lage zur Handlung beydes zu Lande und zu Wasser, inverschiedenen See-Hafen hatte, Ezech. 25,16. so bedienetensie sich derselben doch nicht so, wie ihre Machbaren die Egy-ptier gegen Mittag, und die Phönicier gegen Mitternacht;sondern weil sie ein fruchtbar und mit allen zum menschlichenLeben gehörigen nöthigen Sachen versehenes Land besassen,konnten sie mit den Früchten desselben sich wohl begnügen,conf. Jud. 15,5. So haben sie auch die Ltuclis und Wissen-schaften wenig geachtet, sondern als ein streitbar Volck undkriegerische Nation richteten sie ihre meiste Sorgfalt auf dasRriegs-lVesen, und werden daher die Krieger genennet,Ezech. 25,16. Zeph. 2, 5. die sich ihres Schwerdts genährethaben, und zu dem Ende schon von Anfang, nemlich von A-bimelechs Zeiten, nachdem sie die Avim vertrieben. Deut. 2,23. eine regulirte Miliß auf den Beinen gehalten zu habenscheinen, weil sie einen Feld-Hauptmann hatten, Gen. 21,22.Es waren auch grosse Leute und starcke Riesen unter ihnen,wie das Exempel Goliaths, r Sam. 17. und anderer mehr be-weiset, r Sam. ri, 16.17. iZ. Sie hielten viele Waffen.Bibl.Geogr. Uu Schmie.