66s Von Närmidien.
sma in Skcilien mit den Römern zerfielen, geriethen fie mitihnen in die drey weltbekannten punischen kriege, welcheungefehr lzo. Jahr vor Christi Geburt mit gäntzlicher Zer-störung der Stadt, den völligen Untergang der ganhen Re-publik nach sich zogen. Nach der Zeit ist kein Land in derWelt mehrern Veränderungen! und Einbrüchen von aller-hand fremden Völckern, als dieser Theil von Africa, unter-worfen gewesen, mästen bald die Gothen und Wandalen,bald die Römer und Araber, die dortigen Städte und Ein-wohner unterö Joch gebracht; bis endlich nach und nach dieneuen Königreiche und Republiguen, aus welchen die Barba-rey heut zu Tage bestehet, entstanden sind.
Die Haupt-Religion in diesen Landen ist die Mahume-dänische; es giebt auch viele Juden darinnen , welche grös-sere Freyheit als in Europa gemessen; die Christen aber fin-den hier den Ort der äussersten Sclaverey.
Die Sprache ist meist dielArabische, sintemal die Ein-wohner eigentlich aus Arabien dahin gekommen sind. Dochtrifft man mancherley äirileAe von solcher an.
Das 9. Capitel.
Von
§. r.
ix^^auriranien hieß vorzeiten das äusserste Land von AfricaA-W gegen Abend, am Atlantischen Meer, Hispaniagegen übek, welches heut zu Tage unter dem Namen desKanserthumS und lvlrirocco bekannt ist, und in ^lauri-tAnimn linAltanam und LLfiuienlem eingetheilet wurde.In der Bibel hcist es das Land pur, von des gottlosenHams drittem Sohn, Gen. w, 6. daher auch ein Fluß in
Mau-