Von Lybren. 647
§.2. LläknäkIcsonst I.vbia licca, das trocke-ne Lybien genannt, war eine wüste und sandichte Landschaftam mittelländischen Meer, zwischen Egypten und Cyrene, sosich weit gegen Mittag, bis an Nubien erstreckte, wo iho dasKönigreich in der Barbarcy liegt. In der Bibelwird es verstanden durch Chub, und die Lubii als Bundes-Genossen der Egyptier, sind ein Vorbild gewisser antichristi-scher Völcker, welchen Gottes Straf - Gerichte angedrohetwerden, Ezech. zo, 5. Sonst waren allhier vor andern merck,würdig
1) eine Stadt an der Cyrenaischen Gren-ze, welche die Syrer mit dem Namen Chub andeuten.
2) a ^ 1 .4. ir ^ 1? u m v 5, ein Thal und Stadt an derGrentze Egyptens.
z) heut zu Tage Alberten, eine
Stadt, nebst einem berühmten Hafen am mittelländischenMeer.
4) sLl. 1 nvs, ißo 8aIong, eine kleine Stadt, nebst ei«nem guten Hafen.
5) Mitten im Lande lag in einer grossen sandichten Wü-sten, der berühmte Tempel und OmLuluin äminomum, oderdes Jupiter Hammons, nebst dem beschriehenen Sonnen-Brunnen, so der Persische König Cambyses verstören wol-len ; ^IsxJncier I^l. aber zu demselben, von Alexandria, 50.Meilen, durch die sandichte Wüsteneyen, eine Reise vorge-nommen, aus einer recht tollen ruhmsüchtigen Absicht, daß ervon den Priestern, welche dazu bestochen waren, durch ihrOrgculum, für den Sohn des Jupiter Ammonö möchte erklä.ret werden, t)
§. z. Cyrene, eine Landschaft am mittelländischenMeer, von ^larmgrica weiter gegen Abend gelegen, ist eben-falls ein Theil von dem heutigen Türckischen KönigreichLsrcali; wird von den Griechischen Scribentcn auch I. V-rLit'r^ri.is 'genennet, von den fünf vornehm-Sö 4 sten
t) vl<l. chlttia. lckb. n. csp. II. cvlif. Ilcroäot. l.ib. 4. c. Z4.
p. w. LLI.