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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Geographus oder vollständige Beschreibung aller in der H. Schrift benanten Länder und Städte, oder zur Geographie gehörigen Oerter und Sachen : Mit Mathematischen, Philologischen, Physicalischen, Moralischen, Politischen, Historischen und Theologisch-Mystischen Anmerckungen durchgehends versehen, wie auch mit der neuesten Geographie verglichen, und mit 15. accurat und sauber gestochenen Land-Charten erläutert
Entstehung
Seite
512
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zi r Von dem steinigten Arabien.

in das Land Seir, da er wüste, daß Gott das Land Eq,naan seinem Bruder Jacob zu besitzen, geben wollte, Gen.z6,6. 2) Seine brüderliche Versöhnung mit Jacob,c. zz, 4. coll. v. 10. z) Die letzte kindliche Pflicht, dieer zugleich mit Jacob, in Begrabung seines Vaters Jsaac, be,wiesen, c. zz, 29. Aber seine Nachkommen haben die wah-re Religion bald verdunckelt, und nach unterlassener Beschnei,düng, das Heydenthum unter sich einreisten lassen, indem sieausdrücklich den Götzen gedienet, 2 Chron. 25,14. und dieEdomitischen Weiber mit unter diejenigen gezählet werden,welche des Salomo Hertz zur Abgötterey genejget, 1 Reg. n,r. 4. Sie hatten auch ihre abergläubische Lehrer, Weissq-ger, Traumdeuter, Tagewehler und Zauberer, Jerem. 27,coll. v. y. Was sie aber eigentlich für eine Art der Abgöt-terey und des Götzendiensts gehabt, und in welchen Stückensie von anderer Heyden Götzen und Aberglauben unterschie-den gewesen, ist nicht bekannt, ausser, daß ihr vornehmsterGötze (^02» genennet wird, dessen Priesterschaft die Vor-nehmsten des VolckS bekleideten, gleichwie unter andern des(üoüobriri, eines Vornehmen Jdumäers, dem HerodeS seineSchwester Salome zur Ehe gegeben, Voreltern dergleichenPriester gewesen, v) Ob gleich auch die Jdumäer nach die-sem die Jüdischen Sitten und Gesetze angenommen, so wa-ren sie doch so wohl dem Gottesdienst als den Jüden selbstwenig zugethan, daher sie beynahe für Heyden zu halten, wiesie denn auch den Arabern zugezehlet worden sind.

Die Juden nennen die Römer und uns Christen dieEdomirer, zwar damit ihren Haß anzudeuten, daß sie umder Christen willen von den Römern aus ihrem Lande sindverjaget worden, aber auch damit insonderheit auf die Aehn,lichkeit der Wörter curiira Edom und Rom in

der Hebräischen Sprache, zuzielen, und desto unvermerckter inihren Schriften auf die Römer zu sticheln. Sie sagen auch,die Jdumäer hätten zuerst den Christlichen Glauben ange«frommen, und einer von ihren gewesenen Comarin oder Pfaf-fen,

7 ) vicl. Ospp. krlLÜ, p-447- sole^b. ^ s. l.. IL, k P,