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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Geographus oder vollständige Beschreibung aller in der H. Schrift benanten Länder und Städte, oder zur Geographie gehörigen Oerter und Sachen : Mit Mathematischen, Philologischen, Physicalischen, Moralischen, Politischen, Historischen und Theologisch-Mystischen Anmerckungen durchgehends versehen, wie auch mit der neuesten Geographie verglichen, und mit 15. accurat und sauber gestochenen Land-Charten erläutert
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Von dem steinigten Arabien. 489

Mn in der Wüste Paran, Gen. 2l, -r. die Amalekiter zu«nechst am gelobten Lande, Num. iz, zo. i Sam. 15,7. Da«her auch die Kinder Israel meist an solchen Orten gewandelthaben, da sie für ihr Vieh, dessen sie eine graste Menge hat-ten, cunf. Num.20,19 c. 10,zi. Weide gnug hätten; undist eben die Fürsorge Gottes daraus zu erkennen, warum erdie Kinder Israel nicht den geradesten Weg aus Egypten-land nach der Philister GrenHe geführet, da stein der san-dichten Wüsten für ihr Vieh keine Weide haben konnten,und dieses also würde umkommen müssen. So sorget Gottauch für das Vieh, (i Eor. 9,9.) Da auch Gott der Herrdem Wasser - Mangel in der Wüsten durch ein Wunder ab-geholfen, indem er den Kindern Israel zweymal Wasser ausdem Felsen gegeben, Exod. 17,6. und Num. 20,8. welchesWasser denn in verschiedene Büchlein sich mag vertheil« ha-ben, auch haben die Jsraeliten ihre Wasser-Schläuche dar-aus füllen, und bey ihrem ersten Abzüge die erste NothdurftMitnehmen können. Daß aber der Fels mit seinem laufen-den Wasser dem Volck in der Wüsten die 40. Jahre hin-durch, über Berg und Thal allenthalben nachgefolget sey, isteine Jüdische Fabel, darauf Paulus i Cor. 10,4. gar nichtreflectiret, weil er nur von dem geistlichen Fels, der mitge-

H h 5 folget,

Bericht in Feyrab. Reiseb. 5 . Z04. die Führer der Carava-nen durch die sandige Wüsten, als ein recht Sans-Meer,ihren Weg nach dem Compaß so wohl nehmen müssen, alsdie Piloten auf den Schissen. Es müssen auch die Reisendensich auf eine gute Zeit mit Proviant, sonderlich aber mit Was-ser versorgen, so sie in Schlauchen bey sich auf den Camee-len führen.

Päevenot. VovLA. lüb. I I. c. 24. p. ;iy. Auf der Reisevon Sues, neben dem rothen Meer, sähen wir viel Gemsen(63reIIcs) und andere wilde Thiere, als Wölfe, Bären, wil-de Schweine, Füchse, Hasen, cllscsles, (die halb Wolf undhalb Fuchs sind) und Gerauften, welche daselbst sehr gemein,und allemal bey Paaren angetroffen werden, sonderlich anden Orten, da sie Gras finden; welche aber auch das Ge-heule anderer wilden Thiere in der Wüsten sehr vermehren,Mich. 1,8- Job. zo, 29. coll. Deut. zr,,