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Von dem steinigten Arabien.
wie der Ocean, x) Es wachsen viel Corallen, Bäumedarinnen, die weiffe Corallen tragen, auch trifft man in demGrunde viel zu Stein gewordene Pülße, Pflanhen undStauden an: Nahe bey Tor sind einige kleine Jnsuln, beywelchen sich ein Fisch aufhält, See Mensch, genannt, wel-cher groß und starck ist, und 2 . Hände, wie Menschen-Hän-de hat, die Finger aber sind mit einer Haut, wie die Gänse-Füffe verbunden. 7) Sonst ist diß Meer voller Klippen,und also vor die Schiffahrt gefährlich, daher man auch solch«Schiffe darauf gebrauchet, welche platte Boden haben, gleich-wie man vor Zeiten mit Flössen darauf geschiffet, nach ?lin.1 - 7 e.z6. oder mit sehr schwachen Schiffen, welche Es. 18,2.pnpyraceL s juncex, Rohr-Schiffe genennet werden, der-gleichen sind, die noch iHo von kleinen und dünnen StückenHolß gebauet, und durch gewisse versuchte Stricke miteinan-der verbunden werden, statt der Plancken und Breter habensie Leder, und die Seegel sind aus Rohr oder Binsen gefloch-ten. 2) Auf solchen Schiffen, die keine Nägel noch Klammernvon Eisen haben, fährt man auch auf dem Nil-Strom, undbringet aus Said und Abyßinien oder EthiopienvieleKauf-mannö-Waaren nach Cairo, und verkauft so denn das Holtzdavon mit grossem Profit, weil es allhier sehr theuer ist. Essind auch solche Schiffe ohne Eisen , mit höltzernen Nägelnund gepichten Stricken auf dem rothen Meer nicht erfundenworden, um der darinnen befindlichen Magnet-Berge undLeisen, wie einige fabuliren, sondern vielmehr, weil das Ei-sen allhier sehr theuer und rar ist. a) 8trabo gedruckt eben-falls gewisser Schiffe von Leder, deren sich die Araber aufdem rothen Meer bedienet, und anderer von Weiden-Zwei-gen gemacht, auf welchen die Egyptier den Nil-Strom her,auf gefahren, bis an die Ethiopische Grenhen. Da aber der
x) Licsrcl. I. c. 1. V. p. 181.
Ibeven. l. c. p. -:» 4 .
2 ) vül. pet. clells Vslle VoysZ. Xl. p. 2s-- Feyrabelld-Reiseb. k. roo.
s) ibill. !k. k. »04.