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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Geographus oder vollständige Beschreibung aller in der H. Schrift benanten Länder und Städte, oder zur Geographie gehörigen Oerter und Sachen : Mit Mathematischen, Philologischen, Physicalischen, Moralischen, Politischen, Historischen und Theologisch-Mystischen Anmerckungen durchgehends versehen, wie auch mit der neuesten Geographie verglichen, und mit 15. accurat und sauber gestochenen Land-Charten erläutert
Entstehung
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Von persten. 44z

muthmasset, daß es durch einen unterirdischen Abfluß sich inden 8inum kerficmn entledige. Sonst hat es weder Ebbenoch Fluth, und bleibt allezeit in einer Höhe, wo es nicht voneinem Sturm-Wind aufgetrieben wird, so aber wegen dervon allen Seiten umliegenden hohen Gebirge sehr geschwin-de entstehen, daher es gefährlich darauf zu schiffen, welchesdie Russen, als die zum ersten grosse Schiffe und Galeendarauf gebracht, mit ihrem Schaden erfahren haben. Esist saltzig wie andere Meere, hat auch an allerley Fischen ei«ne Menge, nur keine Aale noch Hechte, auch keine solche un-geheure Schlangen, wovon die Alten geschrieben. Ein ge-fährlicher Raub-Fisch findet sich daselbst, der so starck, daßer mit seinem Schwantz ein Fischer-Boot umwerfen, und dieMenschen ersäufen kan, darum er dUa, d-i. ein Verschlucketgenennet wird. Jnsuln hat es wider der Alten Meynung nichtwenig, deren aber keine bewohnt wird. Da es auch in derMitten tief, an den Ufern aber seicht ist, und einen faulenGrund hat, macht solches eine Anlände schwer, daher auchausser öak,u , und lv1in!<isclü.,c!i an der andern Seite in derTartarey, keine rechte gute Hafen an demselben zu befinden.

2 ) Das Indianische Meer, ist ein Theil des Ocean!Orientalis, an den Persischen und Indianischen Küsten, zwi-schen dem Persischen Meer-Busen und dem Einfluß des Flus-ses Inäus, hieß vor Zeiten ^lare Lr^riureuin, von einem Kö-nige, Namens ^rytbra, welcher diese Küste beherrschet undin einer benachbarten Jnsul OZ^ris oder Oaradia genannt, seinGrabmahl gehabt haben soll.

z) Der persische Meer Busen ist auch ein Theil vondem Oceaiio Orientali, zwischen Persien und Arabien, vondem Einfluß des Euphratö bis an die Jnsul Ormu8. Eshat des Tages ordentlich zwey mal Ebbe und Fluth, und auchso viel des Nachts. Das Meer steigt io. Ellen hoch, undfällt auch io. Ellen, ehe es wieder in seinen vorigen Standkommt. Die Araber nennen es den grünen Meer, Busen,KbaliAd?.! gkkiäbar, im Gegensatz des rothen Meers, welchessie kaliAill akiuuar nennen.

H.Die