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Das 7. Capitel.Von P e r si e n.
§. i.
Äl?ers!en ist noch ,'tzo eines der grössten und berühmte-sten Reiche in Asien, und hatte vorzeiten zu Grentzengegen Abend Babylonien und Assyrien ; gegen MitternachtMeden und das Caspische Meer; gegen Morgen Indien;und gegen Mittag das Indianische Meer und den grossenMeer-Busen, so der Persische genennet wird: Liegt also zwi.schen dem25.undZ8.Grad der Breite, unddem 64. und 84.Grad derLänge. Siehe lab. I. und lab. VM.
§. r. Im Hebräischen führt dieses Land den NamenElam , von des Patriarchen Sems ältesten Sohn, als er-stem Anbauer dieser Gegenden nach derSündfluth, Gen. iv,2r. daher die Perser auch Elamiter heissen, Es. 21, i. Jer.49, Z4. Act. 2,9. Nachmals aber, sonderlich von der Zeitder Babylonischen Gefängniß, ist es rLnsi ^, oder dasLand der Perser genennet worden, Esr. 4,5. Esth.', 18. Dan.H, r8. welcher Name, nach kocbarki Meynung, I^ieror:. ?. I.k 99. so viel seyn soll, als karascb, d. i. ein Reuter, weil diePerser viele Pferde und Maulthiere hatten, deren sie sich imReuten bedieneten, wie die Meder der Cameele, Es. 21, 7.c.22,6. Esth. 8, >4. und auch sonderlich von Lyri Zeiten angute Reuter, berühmte Soldaten und Schützen gewesen sind.Es. 26,2. Jer. 49, zz. die auch andere Herrschaften gern zuKrieges.Diensten angenommen haben, Ezech. 27, io. c.zg. 5.
§. z. Der natürlichen Beschaffenheit nach ist derBoden in der Mitten des Landes Persien, wegen Mangel desWassers, indem die Ströme nicht mitten durchstand, son-dern nur an den Grenßen und seitwerts ihren Lauf halten,und so denn sich ins Meer ergießen, zwar unfruchtbar undwüste; sonst aber, wo fließende Wasser, Seen und Bächevorhanden, oder durch menschlichen Fleiß bey derselben Er-
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