des Landes Canaan.
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4. Die Einnehmung. Gleichwie der Erß- Vater A-braham seinen Fuß in das Land Canaan nicht ehe setzen konn-te, bevor er auö seinem Vaterlande, Vaters Hause und vonseiner Freundschaft ausgegangen war, Ebr. n,8. Gen. 12,1.Also sind auch seine Nachkommen nicht ehe in dasselbe einge-führet worden, bevor sie aus Egypten ausgezogen, in derWüste eine Weile umher gezogen, durch den Jordan, ebenwie zuvor durchs rothe Meer durchgegangen, und mit denCananitern viele Kriege geführet hatten. Wer weiß nunnicht, daß die Gläubigen durch viel Trübsal ins Reich Got-tes eingehen müssen ? Act. 14,22. es kostet verleugnen, Match.16,24. c. ic>. Z7. die Welt und alles verlassen, c. 19, 29. indie Wüsten wandern; viel kämpfen und streiten; und wohlgar mit der rochen Blut-Taufe getaufet werden, u. s. w. ehsman überwindet und die Krone der Herrlichkeit erlanget.
5. Die Einteilung. Das Land Canaan ward denStämmen Israel durchs Loos eingetheilet, einem mehr, demandern weniger. Also werden im Reiche Gottes den Gläu-bigen schon hier die Gnaden-Gaben zugetheilet, einem jegli-chen in seinem Maaß, i Cor. m, n. Rom. 12, z. Ephes. 4,7.dort aber wird nach den Stufen der Herrlichkeit, einer vordem andern auch ein grösser Loos und schöner Erbtheil be-kommen.
6. Die ruhige Besitzung. Nach der Einnehmung desLandes Canaan, kamen die Kinder Israel zur Ruhe, höretenauf vom Kriegen, und genossen der edlen Früchte "des Landesin lauter Vergnügen, nach so vielen erlittenen Plagen in derWüsten, und Unruhe ihrer Feinde, die allenthalben umhergedämpfet waren; daher es auch das Land der Ruhe, oderdarinnen sie zur Ruhe kommen waren, genennetwird,Exod.2z, 20. Ebr. z, n. Im Reiche Christi kommen die Gläubi-gen so fort zum wahren Seelen - Frieden, conf. Match. 5,5.und dann ist noch eine andere Ruhe für das Volck Gottesim himmlischen Canaan, Ebr. 4,1.9.11. da sie werden woh-Bibl.Geogr. I nen