des gelobten Landes. zz?
7) des ^ristobuliBruder, welcher verschiedene glückliche Kriege führte, durchdie Trunckenheit aber sich das Leben verkürzte.
8) oder 8 ^ i. o »iL , des vorigenWittwe, die ihren ältesten Sohn Hyrnnum zum Hohen-priester einsetzte, und aller Orten in gutem Ansehen stunde.
9) H k 1 8 1 0 « VI. V 8 II. der ^lexanclrL Sohn, demsein Bruder I^rcanus das Reich mit Gewalt abnöthigte,und es dahin brachte, daß ^riüobuIu8 von kompeio gefan-gen nach Rom geschickt wurde. ^rcanu8 ward als Hoher-Priester und Ttbnruclui hernach auch von dem sulio LLl'grsbestättiget, muste aber den ^nripatruin als einen Statthat-ter neben sich leiden. Auch suchte sich eine Zeit hernach des^ri<I»bu!i Sohn, Namens ^n-ri«onv8, mit Hülfe derParther, wieder in dem väterlichen Reich fest zu setzen, und ließI^vrcano die Ohren abschneiden, es wurde ihm aber, auf^ntonü Befehl, der Kopfabgeschlagen.
§. 9. Da nun solchergestalt das Regiment der Mac-cabäer aufgehöret, und die Römer ohnedem sich die Ober-Herrschaft über das Jüdische Land angemaßet hatten, habenzwar aus dem Geschlechte der Herodianer e) noch unter-schiedene Könige und Vierfürsten im gelobten Lande regieret,welche aber in der That Vasallen von den Römern gewesen,und auch die Römischen Statthalter als obersten Befehlöha-ber neben sich leiden musten. Nemlichi) NLK00N8LI^0XV8, der Sohn ^ntchatri, wel-cher Anfangs zu Lebzeiten seines Vaters Gouverneur in Ga-liläa und Loelel^ria gewesen, nachgehends, auferhaltene kö-nigliche Würde, das gantze Geschlecht der Maccabäer ausdem Wege räumete, und eben dergleichen Grausamkeit her-nach an seiner eigenen Familie auöübete, wie auch dieBethlehemitischen Kinder umbringen ließ, endlich aber einschmertzliches Ende nahm. Den Jüden zugefallen hatte erden Tempel zu Jerusalem aufs prächtigste ausbauen lassen.
' 2) Nach
e) Siehe Bibl. Uiüor. p. zzo. L p. ;;4- lg.
DiblGeogr. P