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Von den Städten
weil darinnen von den ehemaligen abgöttischen Völckern nochviele übrig geblieben waren, und unter den Iüden zerstreuetwohneten, Es. 9,1. Jos.i2,rz. Deut. n,zo. Match. 4,15. c.15,21. Die GrenHen waren gegen Morgen der Jordan undSee SamachoniteS; gegen Mittag, das Galiläische Meerund das untere Galiläa; gegen Abend, das mittelländischeMeer, nebst dem eigentlichen Phönicier,, oder der Landschaftvon Tyrus und Sidon; gegen Mitternacht Syrien und derBerg Xntilibanus.
Das niedere Galiläa hielte in sich die zwey StämmeJsaschar und Sebulon, und hatte zur GrenHe, gegen Morgenden See Genezarech; gegen Mittag Samarien; gegen A-bend den untern Theil vorn Stamm Aster; gegen Mitter-nacht, das obere Galiläa.
Weil auch Galiläa eigentlich einen Bezirck solcher Land-schaft bedeutet, worinnen heydnische mit unter den Iüden ver-mischte Völcker gewöhnet haben, so ist die Meynung I.izlit-koots und anderer Gelehrten so gar ungereimt nicht,daß aucheinige Oerter jenseit des Jordans, sonderlich dicht am Gali-läischen Meer und am Jordan gelegen, wegen der GrenHe,und wegen der gemeinschaftlichen Handlung auf dem SeeGe-uezareth, noch mit zu Galiläa gerechnet worden sind. i)Denn also beschreibet nicht nur jolepluis cle 8 . 7. 1 .. z. c. 2.die GrenHe von Galiläa gegen Morgen zwischen dem Gali-läischen Meer und der Gegend Oauionitl?, Saciara und ttip-xene, so noch etwas davon abgelegen; sondern auch die H.Schrift selbst nennet die Stadt Bethsaida, so doch jenseit amEinfluß des Jordans ins Galiläische Meer gelegen, eineStadt in Galiläa, Joh. 12,21. und nennet den Judas von Ga-mala gebürtig, einen Galiläer, Act. 5,37. coll. ^olexb.
I.. 18- c. r- Daß nun unser Heyland überall in Galiläa un-ter den vielen noch übrigen heydnischen Einwohnern disseit undjenseit des Jordans, sich vielfältig aufgehalten, und diese Län-der mit seinen Predigten und Wunderwercken so reichlich er-füllet hat, auch darinnen verkläret worden ist, also, daß seine
Jün-
i) Siehe vsxp. küirst. x.