und Fruchtbarkeit des gelobten Landes. 197
Meer wurden nicht allein die Einwohner an der See, son-dern auch in Jerusalem ernehret, allwo ein besonder Thor,das Fisch Thor genannt, befindlich war, Neh. iz, 16.
4) Die Bienen haben so viel Honig, als die SchafeMilch verschaffet, Deut. 8,8- wie denn auch so gar dieWäl-der davon geflossen, i Sam. 14,24.26. welches wild Honiggenennet worden, davon Johannes der Täufer gegessen,Matth.z,4. denn aus Es. 7,18- abzunehmen, daß die Bie,nen an verschiedenen Orten, als in wüsten Thalern, Stein-Klüften, Hecken und Bäumen ihren Sitz gehabt; und inErmangelung der BienewStöcke wohl gar in ein todtes Ge-rippe gezogen sind, Jud. 14, 8. ^ckauuchel in seiner Reise-Beschreibung x. 90. bezeuget, daß er bey feinem Durchzughiesiger Orten einen Geruch von Honig und Wachs verspü-ret , gleich als wenn unweit davon ein Bienen - Korb oderSchwärm wäre.
5) An Saltz ist auch Vorrath und Ueberfluß gewesen,nicht nur Stein-Saltz, so aus den Saltz-Gruben gegrabenworden, Zephan. 2,9. Jos. iz, 62. sondern auch anderes ausdem Wasser des todten Meers zubereitetes Saltz, so dasSo-domitische Saltz genennet und für das beste gehalten ward.Noch itzo liefert das todte Meer schnee-weisseS Saltz, wel-ches die Araber in den Hölen der Felsen am Ufer versamm-len, und nach Jerusalem, Bethlehem, Hebron und andereumliegende Plätze zu Kaufe bringen, weil daselbst bey nahekein ander Saltz gebrauchet wird. >v)
6) Der lVein - liVachs ist im gelobten Lande gar be-trächtlich gewesen, Deut. 8,8- wozu die itzo befindlichen kah-len Berge sich trefflich geschicket, die auch mit allem Fleißvormals bepflantzet gewesen sind, 1 Chron. 28,27. 2 Chron. 26,lo. Cohel. 2,4. Cant. 8,11. insonderheit waren berühmt dieWeinberge zu Engeddi, Cant.i, 14. zu Sibma und Hesbon,jenseit dem Jordan, Es 16,7-10. c. zz,9. Jer. 48, Z2. gz.Der Wem von Gaza, Ascalon und Sarepta ist auch von denentlegensten Völckern gerühmet worden, x) Die Stadt
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I. c. 442. x) kslanci. l. c. c. 47. p. Z8l-