des gelobten Landes. 175
Land Syrien hineingehet. Dieser ist der eigentliche Liba-non , dessen in der Grentz - Beschreibung des Landes Canaan,in der Sckrift so oft gedacht wird. Er wird insgemeindurch den Namen Hermon, d.i. Neß oder Garn, damit ergleichsam von dem Schnee umgeben wird, oder Baal-Hermon angedeutet, -Chrom 6, az. Iud. z, Z. Ps. 89, -Z.sonderlich wo er gegen Morgen an das Gebirge Gilead rei-chet. Es hat auch dieser Berg unterschiedliche andere Na-men gehabt, als Hör, d.i.hoch, Num.z^. coll. Jos.-z,
Girion, d.i. ein Pantzer, Ps.29, 6. Senir, d. i. einGurt, Deut. z, 8 - 9. Cant. 4,8. Weil der Schnee demBerge gleichsam einen Gurt oder Pantzer anziehet, und Si-hon, d.i. erhöhet, erhoben, Deut. 4, 48. Die Römer ha-ben ikm kämm--genannt, weil er über der Stadt ksi-eus ge-legen. Es wuchsen darauf viele Cypressen, wie auch Flad-dern-Holtz oder Tannen - Bäume, Ezech. 27, 5. Ein Theildieses Berges heist auchAmana, d. i. Verbleibung, oderwas bleiben soll, Cant. 4, 8. 2 Reg.;, 12. von denen allhierbleibenden Wassern oder dem Schnee, der auch den Sommerüber auf diesem Gebirge verbleibet, wie denn der ChaldäischeDolmetscher ihn nur den Schnee, Berg nennet, weil dieTyrier von dannen des Sommers ihren Schnee geholet, ih-ren Tranck damit zu erfrischen. 0) Hermon bedeutet auchOst oder Morgen, wie Thabor West oder Abend, Ps»89, tZ.
§. z. Die Berge innerhalb dem Lande theilen wir einnach denen Landschaften zv 0 L , 8 an ^ n - , s ^ i. --
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In der Landschaft zvvLn kommt vornemlich zube-trachten vor
i) das sogenannte Gebirge Iuda, welches von der äus-sersten Grentze an der Arabischen Wüste, in einer an einanderHangenden Reihe vieler Berge, sich bis gen Bethe! und dieGrentze Ephraim erstreckte, Jos. ri. n. Luc. i, 59. Vor-zeiten hieß es das Gebirge der Amorieer , weil diese es
mehren-
«) Viä. kel. 1 . c. c. 49. z>. zrz. ig.