des gelobten Landes. 17z
die Gegend gegen Mittag, »'»der Landschaft JudLa, das Ge-birge Iuda, der mittlere Theil, in der Landschaft Samaria,das Gebirge Ephraim, und der nördliche Theil, in der Land.schaft Galiläa, das Gebirge Naphthali, Ios. 20, 7. Daherdie Juden in ihrem Talmud das Land Israel in drey Stückeeintheilete», in Berge, Thäler und ebene Gefilde, m) DieBerge und Felsen waren nicht weniger fruchtbar, als dasebene Land; indem dieselben von Alters her mit Erdreich be.deckt und zum Unterhalt der Einwohner angebauet gewesen,eben so, als wenn dieses ein Land an einander gewesen wäre;und zwar um so viel mehr, weil die Berge und ungleichenFlächen einen weit grossem Boden zu bauen haben, alswenn das Land eine blosse Ebene ist. Die Alten hatten dieGewohnheit, daß sie zu Anbauung der Berge alle Steinesammleten, und sie in unterschiedliche Linien an die Seitender Berge, in Gestalt einer Mauer, legten. Diese Einfas.sungen verhinderten die Erde einzufallen, oder vom Regenweggeführt zu werden. Solchergestalt machten sie vielErd-Bette, eines über das andere, von unten der Bergsan bis oben auf. Man siehet auch noch deutliche Fußstapfendieser Bau-Art überall, wo man in den Palästinischen Ge-birgen durchkommt. Durch solches Mittel machten sie dieFelsen selbst fruchtbar, u) Was sonst die Berge für man.cherley Nutzen haben, davon siehe meinen Bibl. kbys. z. Th.c. 6.x. 18s.
§. r. Die Berge des gelobten Landes können nichtfüglicher betrachtet werden, als nach ihrer Lage, theils aus-serhalb, theils innerhalb dem Lande.
Ausserhalb dem Lande lag I. an der Mittags-Grenyedas Gebirge Seir, wodurch dasselbe von Iclum-es abge-sondert ward, dessen in dem Capitel von L 00m mit meh.rerm wird gedacht werden.
H. An der Morgen-Seite, i) Das Gebirge Aba«rim, d. i. Grenßen, weil es an der Grentze der Moabiter
gegen
m) keUncl. l. c. csx 47- p. zaS.
») Siehe ^sunärel. p. 89.